MES-Praxis für die Lebensmittelproduktion

Food goes digital: MES in der Lebensmittelproduktion

MPDV Mikrolab GmbH

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für Lebensmittelsicherheit. Dadurch steigt unter anderem die Nachfrage nach Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. Der Workshop „Food goes digital“ am 25. Juni 2026 in Fulda bietet Entscheidern aus der Prozessindustrie praxisnahe Einblicke in wirtschaftlich tragfähige Produktionslösungen.

Bild: iStock, DuxX
06.05.2026

Die regulatorischen Vorgaben in der Lebensmittelindustrie steigen, zugleich sollen Effizienz und Flexibilität wachsen. Der Workshop „Food goes digital – Ihr Weg zur Smart Factory“, der am 25. Juni 2026 in Fulda stattfindet, richtet den Blick auf die MES-Anwendung zwischen ERP und Shopfloor entlang der Prozesse Wiegen, Mischen, Verpacken und Rezepturmanagement. Im Fokus stehen Rückverfolgbarkeit, Dokumentation, Prozesssicherheit sowie Daten und Kennzahlen.

Die digitale Durchgängigkeit der Produktion ist für die Prozessindustrie zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor geworden. Gerade in der Lebensmittelindustrie steigen die regulatorischen Vorgaben bezüglich Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und Prozesssicherheit. Zudem müssen Effizienz, Ressourceneinsatz und Flexibilität verbessert werden.

Laut einer Studie von Global Market Insights wächst der europäische Markt für Lebensmittelrückverfolgbarkeit kontinuierlich und überschritt bereits 2024 die Marke von 4,1 Milliarden US-Dollar. Der Grund dafür ist, dass vor allem Verbraucher zunehmend an Informationen über die Sicherheit und Transparenz von Lebensmitteln interessiert sind. Vor diesem Hintergrund rückt das Manufacturing Execution System (MES) als verbindende Fertigungsleitebene zwischen ERP und Shopfloor in den Fokus. Genau hier setzt der Workshop „Food goes digital – Ihr Weg zur Smart Factory“ an. Unter anderem erläutern die Referenten, wie regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Effizienz parallel erfüllt werden können.

Workshop für Führungskräfte aus der Prozessindustrie

Der Workshop findet am 25. Juni 2026 im Maritim Hotel am Schlossgarten in Fulda statt und richtet sich an Produktionsleiter, Produktionsgeschäftsführer und weitere Entscheidungsträger, die sich mit Digitalisierungsprojekten beschäftigen. Im Mittelpunkt steht weniger die Technologie als vielmehr die Anwendung eines Manufacturing Execution Systems (MES) im realen Produktionsumfeld.

Entlang typischer Prozesse der Lebensmittelindustrie – etwa Verwiegen, Mischen, Verpacken und Rezepturmanagement – zeigen die Experten, welche Daten anfallen, wie sie erfasst werden und welchen Nutzen sie für Produktionsplanung, Qualitätssicherung und Kennzahlensysteme haben. Anhand von Beispielen demonstrieren sie, wie ein MES Daten auswertbar macht und operative Entscheidungen unterstützt, etwa bei Abweichungen, Stillständen oder Terminverschiebungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Produktionskennzahlen. Es wird erläutert, welche Kennzahlen in der Prozessindustrie tatsächlich einen Mehrwert liefern und wie diese automatisiert, konsistent und überprüfbar bereitgestellt werden können. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei Audits und Zertifizierungen.

Die Live-Demonstrationen des MES HYDRA X liefern den Praxisbezug: Teilnehmende erleben typische Anwendungsszenarien im laufenden System. Vossko komplettiert dies, indem das Unternehmen Einblicke in sein konkretes MES-Digitalisierungsprojekt gewährt – inklusive organisatorischer Aspekte, des Projektvorgehens und der gewonnenen Erkenntnisse.

Durch den Workshop führt MPDV, ein Unternehmen, das sich seit vielen Jahrzehnten auf Produktions-IT spezialisiert hat. Ziel des Workshops ist es, Entscheidern eine fundierte Grundlage zu vermitteln und Fragen zu beantworten wie: Welche Voraussetzungen sind für eine MES-Einführung nötig? Wo liegen Stolpersteine und wie lassen sich schrittweise wirtschaftlich tragfähige Lösungen realisieren? Wer MES-Anwendungen bewerten möchte, erhält im Workshop praxisnahe Einblicke. Hier geht's zur Anmeldung!

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