Achema

Bild: Pixabay

Positives Geschäftsklima für Prozessautomatisierer Es geht immer weiter bergauf

16.03.2018

Freudige Nachrichten aus der Prozessautomation: Die Branche blickt nach einem erfolgreichen Jahr 2017 auch in diesem Jahr optimistisch nach vorn. Zudem dürfen sich die Automatisierer auf spannende Foren und Sonderschauen auf der Achema freuen.

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„Die deutsche Prozessautomation hat 2017 enorm Fahrt aufgenommen“, sagte Nikolaus Krüger, Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation und Vertriebsvorstand von Endress+Hauser Management auf dem Achema-Fachpressetag 2018.

Die elektrische Prozessautomation wuchs 2017 deutlich. „Unsere Prognose für das vergangene Jahr hat sich erfüllt: Der Branchenumsatz ist um 8,8 Prozent gestiegen“, so Krüger. Das Geschäftsklima in der Prozessautomation sei derzeit gut. „Wenn sich die Situation auf dem internationalen politischen Parkett nicht verschärft, rechnen wir für das Jahr 2018 mit Wachstum im mittleren bis höheren einstelligen Bereich“, so Krüger weiter.

Die positive Entwicklung wird von Bestellungen aus China, USA und Zentraleuropa getrieben. Im Mittleren Osten, Indien und Brasilien gestaltet sich das Geschäft weiter verhalten. Wachstumsimpulse setzen vor allem die Branchen Chemie, Pharma, Wasser, Nahrungs- und Genussmittel sowie Mineral & Mining. Das Öl- & Gas-Geschäft ist langsam wieder angesprungen.

Wichtige Technologie-Trends der Branche sind Modulare Produktion und die Arbeit an durchgängiger Kommunikation per Ethernet für die Prozessindustrie – auch bekannt als „Advanced Physical Layer“ (APL). „Diese Technologie-Trends treiben den digitalen Wandel in der Prozessindustrie weiter voran. Das zeigen wir gemeinsam mit Namur und ARC im Forum „Automation im Dialog“ im Foyer der Halle 11.1 auf der Achema 2018“, sagt Krüger.

Achema-Sonderschau Modulare Produktion

Auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie wachsen die Anforderungen an Flexibilität, individuellere Produkte und schnellere Produkteinführungszeiten. Immer mehr Ausrüster, aber auch die Chemie- und Pharmaunternehmen selbst, arbeiten deshalb an der Entwicklung von modularen Konzepten für Neuanlagen sowie Anlagenerweiterungen. Aus einzelnen „Bausteinen“ mit unterschiedlichen Funktionen lassen sich die Anlagen schnell immer wieder neu zusammenstellen, um unterschiedlichste Produktionsverfahren abzubilden.

Prozessmodule, die schnell und flexibel immer neu kombiniert werden können, das präsentieren Namur, ProcessNet, VDMA und ZVEI im Rahmen der Sonderschau „Modulare Produktion“ vom 11. bis 15. Juni 2018 auf der Achema. Gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen stellen sie in Halle 9.2, Stand D41 unter dem Motto „Process INDUSTRIE 4.0: The Age of Modular Production“ Lösungen für die Modulare Produktion aus.

Bildergalerie

  • „Wir rechnen für das Jahr 2018 mit Wachstum im mittleren bis höheren einstelligen Bereich.“ Nikolaus Krüger, Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation und Vertriebsvorstand von Endress+Hauser Management

    Bild: Endress+Hauser

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