Ein ausführliches Unterwasser-Gutachten kann Kunden detaillierte und belastbare Informationen über den Zustand ihrer Anlagen geben.

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Kosteneffizienz für Windparks Erfolgreiche Unterwasser-Inspektion

28.09.2022

Die Deutsche Windtechnik setzt bei Unterwasser-Inspektionen in der Nord- und Ostsee auf ein Cluster-Konzept, das besonders vorteilhaft für Windparkbetreiber ist, da es einen Fokus auf Kostenersparnis und Nachhaltigkeit legt.

Die Deutsche Windtechnik führt fortlaufende Inspektionen in den Offshore Windparks Trianel Borkum I, DanTysk und Sandbank, Butendiek sowie drei weiteren Windparks in der Nord- und Ostsee durch. Zu den inspizierten Bauteilen gehören die Fundamente der Windenergieanlagen, die Struktur der Umspannwerke, die Windmessmasten, die Korrosionsschutzsysteme und die Kabel vom Eintritt in das Fundament bis hin zum Bodeneintrittspunkt.

Durch die daraus resultierenden Videos, Empfehlungen und Berichte, erhält der Windparkbetreiber belastbare Informationen über den Zustand seines Investments und kann diese als Grundlage für gut durchdachte Finanzentscheidungen nutzen. Die frühzeitige Lokalisierung von Schäden kann die Stillstandzeiten minimieren und die Lebensdauer der Windenergieanlage verlängern.

„Die gesammelten Ergebnisse und durchgeführten Analysen unserer Unterwasser-Gutachten geben Kunden detaillierte und belastbare Informationen über den Zustand ihrer Anlagen an die Hand, die weit über die standardmäßigen Anforderungen der Behörden hinausgehen“, beschreibt Niels Noordeloos, Business Development Manager bei der Deutschen Windtechnik, das Aufgabenspektrum der Inspektionen.

So beinhalten die Gutachten eine Bewertung aller erfasster Daten für jede Offshore-Struktur, einschließlich etwaiger Schadensbewertungen und Vorschläge zur Reduzierung von Folgeschäden. „Die Ergebnisse erlauben Rückschlüsse auf den Zustand und damit verbunden auf den Vermögenswert ihres Windinvestments unter der Wasseroberfläche. Das kann bei Investitionsentscheidungen wertvoll sein“, so Noordeloos weiter.

Effizientes Cluster-Konzept

Geert Timmers, Geschäftsführer der Deutschen Windtechnik Niederland erklärt die Vorteile des Cluster-Konzepts: „Der entscheidende Punkt für alle Parteien sind die hohe Inspektions- und Dokumentationsqualität in Kombination mit Budgetvorteilen, die insbesondere durch Einsparung von Treibstoff umweltschonende Vorgehensweise und die Flexibilität des Cluster-Konzepts. Es erlaubt uns, ein Schiff inklusive eines ROV (Remotely Operated Vehicle) mit genau den für die Arbeit benötigten Werkzeugen zur Verfügung zu haben: hochauflösende Kameras, Reinigungswerkzeuge, Ultraschall- oder Lasermesssysteme. Alle Seiten profitieren aus dem Cluster-Management, der Fachkompetenz, den aufgeteilten Mobilisierungskosten, der Treibstoff-sparenden Bündelung der Strecken und der Dokumentation.“

Bildergalerie

  • Mithilfe eines ROV wird die Deutsche Windtechnik in den kommenden zwei Jahren mehr als 300 Gutachten erstellen.

    Bild: Deutsche Windtechnik

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