Der Online-Handel hat durch Corona auch im B2B-Geschäft noch einmal starken Aufwind erhalten.

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B2B-Plattform Conrads Online-Marktplatz knackt Sechs-Millionen-Marke

10.08.2020

Online-Einkäufe liegen im Trend. Das trifft nicht nur auf die B2C-, sondern auch die B2B-Welt zu. Conrads Sourcing Platform zählt nun über sechs Millionen Produkte und wartet seit Kurzem auch mit einem neuen Embedded-Analytics-Tool auf.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl von Online-Marktplätzen alleine im DACH-Raum mehr als verdoppelt. Größtenteils handelt es sich dabei um B2C-Marktplätze, aber auch B2B-Kunden haben den Trend für sich entdeckt. Die Vorteile für sie sind gerade in der Corona-Pandemie noch einmal deutlich zutage getreten: Denn aufgrund ausgefallener oder unterbrochener Lieferketten waren bestimmte Produkte nicht immer vorhanden.

„Für Einkäufer, die sich auf wenige Geschäftspartner fest verlassen haben, ist das ein echtes Problem“, sagt Ralf Bühler, CSO B2B bei Conrad Electronic. Der strategische Einkauf über eine Plattform hebelt dieses Problem aus, da die Einkäufer zwischen einer Vielzahl von ähnlichen Produkten und Anbietern auswählen können.

Daneben ist auch ein besserer Preisvergleich möglich. Das spart nicht nur Kosten, sondern bringt durch One-Stop-Shopping auch Zeitersparnisse für die Mitarbeiter. Aufgrund digitaler Bestellwege über eine Plattform muss der B2B-Einkäufer außerdem nicht in der Firma anwesend sein, um Vertreter zu empfangen oder Kataloge zu wälzen, sondern kann den Nachschub bequem aus dem Homeoffice steuern.

Millionen Kunden ohne Marketing erreichen

Für Hersteller, Händler und Distributoren, die noch keinen eigenen Online-Shop betreiben, ist die Entwicklung professioneller E-Commerce-Strukturen teuer und zeitintensiv. Auch der zeitgemäße Ausbau und die digitale Weiterentwicklung bestehender Shops sorgt für hohe Kosten.

Marktplätze mit einer etablierten Infrastruktur können hier schnelle und kostengünstige Lösungen bieten. „Möchte ein Distributor, Händler oder Hersteller Partner auf dem Conrad Marketplace werden, begleitet ein persönlicher Ansprechpartner den gesamten Onboarding-Prozess und steht dem Partner auch danach jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Bühler. Die Vorteile dieses Vertriebswegs liegen auf der Hand: „Über die Plattform erreichen unsere Partner bis zu 2,3 Millionen B2B-Kunden – ganz ohne Marketing-Kosten.“

Conrad schließt zudem Anbieter mit Produkten von minderwertiger Qualität bewusst aus, um den eigenen Qualitätsanspruch zu untermauern. „Auf der Conrad Sourcing Plattform sind nur solche Angebote zu finden, deren Seller die Qualitätsprüfung durch unser Marketplace-Team absolviert haben oder über eine ISO-Zertifizierung verfügen“, sagt Bühler. Und: Sollte ein Kunde einmal nicht zahlungsfähig sein, übernimmt Conrad die nicht bezahlten Forderungen.

Produkt-Performance umfassend analysieren

Ergänzt wird der Service seit Kurzem um ein detailliertes Reporting-Tool, das die wichtigsten Kennzahlen zum Produktangebot und der Performance auf dem Marktplatz liefert. Alle Conrad-Partner können ab sofort einfach und schnell auf die Reporting-Plattform zugreifen und umfassende Datenanalysen ihrer Angebote durchführen.

Auf einem interaktiven Dashboard sehen sie alle Insights und wichtigen Leistungskennzahlen zu ihren Produkten auf einen Blick. Dazu zählen der Traffic auf den Produktseiten, Produkte der Mitbewerber, Preisvergleiche mit anderen Anbietern und die Anzahl der Kunden, die sich für bestimmte Produkte interessieren.

„Mit unserer Conrad Sourcing Platform wollen wir Hersteller, Händler oder Distributoren entlasten und sie zu unseren Partnern machen“, fasst Bühler abschließend zusammen. „Wir organisieren den zeitgemäßen Vertrieb, während sie sich voll und ganz auf ihre Stärken konzentrieren können.“

Bildergalerie

  • „Mit unserer Sourcing Platform organisieren wir den E-Commerce-Vertrieb für Hersteller, Distributoren und Händler, damit sie sich voll und ganz auf ihre Stärken konzentrieren können“, sagt Ralf Bühler, CSO B2B bei Conrad Electronic.

    Bild: Conrad

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