Den richtigen Weg bei der Frage, ob sich die Investition in BHKW lohnt oder nicht, zu finden, kann schwierig sein. Ein neues Tool soll die Entscheidung erleichtern.

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Lastganganalyse identifiziert BHKW-Potenzial BHKW: Investieren oder nicht?

23.06.2017

Ein rechnerbasiertes Tool analysiert Strom- und Gaslastgänge und zeigt die Wirtschaftlichkeit von BHKW-Investitionen auf.

Der BHKW-Hersteller 2G Energy bietet eine neue Dienstleistung auf Basis eines rechnerbasierten Tools an, das die Strom- und Gaslastgänge von BHKW-Interessenten analysiert.

Damit erlaubt das Tool eine schnelle Vorklärung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Blockheizkraftwerke (BHKW). Damit ist die kostenlose Lastganganalyse ein Instrument, um eine realistische Berechnung der Wirtschaftlichkeit von BHKW-Investments in kurzer Zeit vorzunehmen.

Um Kompliziertes kümmert sich die Datenbank

Um die BHKW-Wirtschaftlichkeit zu ermitteln, ist die Eingabe derjenigen Daten erforderlich, die tatsächlich im konkreten Fall zu berücksichtigen sind. Dazu gehören die individuellen Bezugspreise für Strom und Gas, die BHKW-Laufzeit sowie die Pufferspeichergröße und möglichst aktuelle Lastgänge.

Politische Rahmenbedingungen, die sich häufig ändernd und kompliziert sind, wie das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), werden auf Basis einer Datenbank tagesaktuell und automatisch in die Wirtschaftlichkeitsberechnung einbezogen.

Stehen keine realen Lastgänge als Basis für die Wirtschaftlichkeitsanalyse kundenseitig zur Verfügung, kann auf Basis einer großen Zahl an Standardlastprofilen ein virtueller Lastgang mit Hilfe des Analysetools erzeugt werden. Dieser ist nach Branchen differenziert wird unter anderem abhängig vom Klimastandort, den Betriebszeiten und dem Anteil an Prozesswärme berechnet.

Bei der Auslegung der wirtschaftlich sinnvollsten BHKW-Leistung berechnet das Analysetool verschiedene Varianten mit BHKW-Modulen unterschiedlicher Leistung.

Bezirksklinik Rehau investiert in BHKW auf Basis der Wirtschaftlichkeitsanalyse

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von 2G war für die Bezirksklinik Rehau in Oberfranken die Grundlage zur Investition in ein BHWKW mit einer elektrischen Leistung von 50 kW sowie einer thermischen Leistung von 100 kW. Das BHKW deckt einen Großteil des durchschnittlichen jährlichen Bedarfs an Strom (rund 60 Prozent) und Wärme (rund 40 Prozent) ab.

Timo Stumpf, Gesamtleiter Facility Management der GeBO (Kommunalunternehmen Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken), sagt: „Bei einer Laufleistung von gut 8.600 Betriebsstunden in den ersten 13 Monaten und einer Gesamtverfügbarkeit von über 99 Prozent hat das BHKW von 2G unsere Erwartung bestätigt, ein sicherer und effizienter Baustein der Klinikversorgung zu sein. Mit Energiekosteneinsparungen von jährlich rund 55.000 Euro erreichen wir die Wirtschaftlichkeitsprognose. Bei uns hat sich die g-box 50 in gut 2,3 Jahren amortisiert.“

Bildergalerie

  • Muster-Jahreslastgang für Wärme und Strom

    Bild: 2G

  • Beispiel-Stromabdeckung durch ein BHKW sowie Fremdbezug und Einspeisung in das Stromnetz.

    Bild: 2G

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