Das Ziel des Innovationscluster ist die hohen Herstellungskosten der Brennstoffzelle zu reduzieren und Industrialisierung der Produktion zu beschleunigen.

Bild: Daimler AG

Innovationscluster vorgestellt Beschleunigte Industrialisierung der Brennstoffzellen-Produktion

02.06.2022

Im Hydrogen-&-Fuel-Cells-Ausstellungsbereich der Hannover Messe hat Dr. Manfred Stefener, Vorsitzender der VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen und Geschäftsführer Freudenberg Fuel-Cell e-Power Systems, das „Innovationscluster zur großskaligen Produktion von Brennstoffzellen-Stacks“ vorgestellt.

Fast wöchentlich werden rund um den Erdball neue Nationale Wasserstoffstrategien veröffentlicht und bestehende Strategien konkretisiert oder umgesetzt. In fast allen dieser Strategien spielt die Produktion von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren eine zentrale Rolle. Auch Deutschland verfolgt im Rahmen seiner Nationalen Wasserstoffstrategie das Ziel, eine wettbewerbsfähige Produktion von Brennstoffzellensystemen und der hierfür notwendigen Komponenten aufzubauen.

Hier setzt das „Innovationscluster zur großskaligen Produktion von Brennstoffzellen-Stacks“ an: Durch Vernetzung der Akteure, Behebung von Schwachstellen sowie den Aufbau einer Wertschöpfungskette soll der nun anstehende Markthochlauf dieser Technologie unterstützt werden.

„Mit dem Projekt wollen wir die letzten Hürden der breiten Markteinführung der Brennstoffzellen aus dem Weg räumen. Die noch hohen Kosten müssen reduziert und die Stückzahlen erheblich gesteigert werden, hierzu muss die Industrialisierung der Brennstoffzellen-Produktion beschleunigt werden“, sagte Dr. Manfred Stefener, Vorsitzender der VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen und Geschäftsführer Freudenberg Fuel-Cell e-Power System.

HyFaB als Vorbild-Projekt

Dabei baut das Innovationscluster auf bestehende Strukturen der Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen des VDMA, aber auch auf zentrale Leuchtturmprojekte, wie die Brennstoffzellen-Forschungsfabrik HyFaB in Ulm und Freiburg auf.

„HyFaB bietet insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine Einstiegsplattform in die PEM-Brennstoffzellentechnologie für etablierte Unternehmen und Newcomer. Ein zentrales Element ist dabei ein herstellerunabhängiger Brennstoffzellenstapel als Universalwerkzeug für gemeinsame Entwicklungsprojekte“, sagte der designierte Vorsitzende des Lenkungskreises Prof. Dr. Markus Hölzle vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Ulm.

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