Alvium-Kameraserie mit Carrier Board

Bild: Allied Vision

Industrial Embedded Vision Allied Vision stellt erste Alvium-Kameras vor

08.11.2018

Unter dem Motto „Rethink embedded vision" begrüßte Allied Vision die Besucher der Leitmesse für industrielle Bildverarbeitung vom 6. bis 8. November 2018 auf dem Stuttgarter Messegelände mit einem klaren Fokus auf Industrial Embedded Vision. Die ersten Modelle der neuen Alvium-Kameraserie, die dem Vision-Publikum erstmals vorgestellt wird, stehen am Stand von Allied Vision im Mittelpunkt.

Allied Visions Alvium-Kameraserie ist eine Kameraplattform, die die Einschränkungen aktueller Kameramodule für Embedded-Anwendungen überwindet und Systementwicklern ein bisher unbekanntes Maß an Freiheit bietet. Die Kameraserie basiert auf der Alvium-Technologie, einem einzigartigen System-on-Chip, das von Allied Vision entwickelt wurde, und bietet industrielle Leistungsfähigkeit für Embedded Vision. Mit einer großen Auswahl an aktuellen Sensoren, intelligentem Powermanagement und kostenoptimiertem Design kombiniert die neue Kameraserie die Vorteile klassischer Bildverarbeitungskameras mit den Vorteilen eingebetteter Sensormodule.

Die Alvium 1500 Serie - Embedded Vision leicht gemacht

Die Alvium 1500 Serie ist die perfekte Kamera für die einfache Hardware- und Softwareintegration für Embedded-Anwendungen. Alle Modelle sind mit einer MIPI CSI-2-Schnittstelle ausgestattet, die bei Embedded Vision-Anwendungen am häufigsten verwendet wird. Alvium 1500 bietet einen Basis-Feature-Set. Die Softwareintegration kann über Video4Linux2 oder GStreamer erfolgen, um eine einfache Integration der Kamera in die Softwareumgebung des Embedded Systems zu ermöglichen. Die Konfiguration der Bildvorverarbeitungsfunktionalitäten kann direkt auf dem Bildsignalprozessor in der Kamera durchgeführt werden. Abhängig von den Anforderungen der Embedded-Designer ist ein direkter Registerzugriff verfügbar, um die volle Kontrolle über die Kamera zu erhalten.

Die Alvium 1800 Serie - Das Beste aus beiden Welten

Die 1800er Serie erfüllt sowohl die MIPI CSI-2- als auch die USB3 Vision-Standards und kann sowohl für industrielle Embedded Vision- als auch für Machine Vision-Anwendungen eingesetzt werden. Mit einem erweiterten Funktionsumfang zur Bildkorrektur und -optimierung kombiniert die Kameraserie die Vorteile klassischer Bildverarbeitungskameras mit den Vorteilen integrierter Sensormodule. Sie eröffnet dem Anwender neue Möglichkeiten, von PC-basierten Bildverarbeitungsanwendungen auf Embedded Systeme umzusteigen. Designer können aus umfangreichen Bildvorverarbeitungs- und erweiterten Bildverarbeitungsfunktionen für ihre Embedded Vision-Applikation wählen, die direkt auf der Kamera ausgeführt werden. Neben Video4Linux2 (V4L2) und Direct Register Access ist die Kamerasteuerung über den Machine Vision Standard GenICam möglich, der Embedded Vision Designern den Zugang zur Welt der industriellen Bildverarbeitung ermöglicht.

Einfache Integration

Der Avium SoC unterstützt alle gängigen Sensorschnittstellen und ist für eine große Auswahl an aktuellen und zukünftigen Bildsensoren mit Auflösungen von VGA bis 21 Megapixel ausgelegt. Ein einziger Treiber deckt alle Sensorvarianten der Kameraserie ab. Mit minimalem Entwicklungsaufwand können verschiedene Kameras mit unterschiedlichen Sensoren getestet, verschiedene Auflösungsvarianten eines Systems entwickelt oder bestehende Systeme auf neue Sensoren umgestellt werden. Dies spart den Entwicklern nicht nur Zeit, sondern reduziert auch ihre Entwicklungskosten erheblich.

In engen Partnerschaften entwickelt und unterstützt Allied Vision Treiber für eine Reihe von Embedded Boards, wie z.B. NXP i.MX 6/8-basierte Boards und die Nvidia Jetson Boards, für Alvium Kameras.

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