Studie zeigt die Kluft zwischen KI-Optimismus und Geschäftsnutzen

91 Prozent glauben an den KI-Erfolg

Künstliche Intelligenz lässt die Grenzen zwischen Telekommunikation, Medien und Technologie zunehmend verschwimmen. Unternehmen müssen ihre KI-Anwendungen skalieren und deren geschäftlichen Nutzen messbar machen.

Bild: publish-industry, KI-generiert mit Imagen 4
13.08.2026

Ein von HCLTech unterstützter Bericht von Economist Enterprise zeigt: KI lässt die Grenzen zwischen Telekommunikation, Medien und Technologie verschwimmen. Doch obwohl 91 Prozent Ergebnisse erwarten, kann nur ein Drittel den Geschäftsnutzen messen.

HCLTech gibt die Veröffentlichung eines neuen Forschungsberichts von Economist Enterprise bekannt, dem Business-to-Business-Geschäftsbereich von The Economist Group, der Organisationen Medienlösungen sowie Analyse- und Informationsdienste anbietet. Der von HCLTech unterstützte Bericht untersucht die Veränderung der Wettbewerbsgrenzen zwischen den Branchen Telekommunikation, Medien und Technologie (TMT) durch KI sowie die wachsende Kluft zwischen dem Optimismus der Führungskräfte und der messbaren geschäftlichen Wirkung.

KI lässt die TMT-Branche zusammenwachsen

Basierend auf Erkenntnissen von mehr als 200 Führungskräften der obersten Ebene aus Telekommunikations-, Medien-, Technologie- und Halbleiterunternehmen in den USA sowie Europa zeigt die Studie, dass KI die Konvergenz im gesamten TMT-Ökosystem beschleunigt und Unternehmen zwingt, traditionelle Branchengrenzen zu überdenken, da Wettbewerber, Partner sowie angrenzende Branchen zusammenwachsen und so neue Quellen für Wachstum, Differenzierung sowie Wertschöpfung schaffen.

Die Studie hebt zudem ein Paradoxon beim geschäftlichen Nutzen von KI hervor: Während 91 Prozent der Unternehmen der Ansicht sind, dass ihre KI-Investitionen Ergebnisse liefern, kann nur ein Drittel den damit erzielten geschäftlichen Nutzen messen, wodurch sich eine entscheidende Frage stellt: Wie können Unternehmen das volle Potenzial von KI ausschöpfen, wenn sie deren Wertbeitrag nicht verlässlich quantifizieren können?

Vom KI-Experiment zur industriellen Anwendung

Der Bericht hebt zudem eine Umsetzungslücke beim Übergang von Experimenten mit KI zu deren Einsatz in großem Maßstab hervor. Zwar hat die Weiterqualifizierung von Beschäftigten bei künftigen KI-Investitionen höchste Priorität, doch verfügen derzeit nur 20 Prozent der Unternehmen im Rahmen ihrer KI-Initiativen über eine Strategie zur Weiterbildung im Bereich KI oder zur Einstellung entsprechender Fachkräfte. Trotz der raschen Einführung von KI berichten zudem nur 17 Prozent der Unternehmen, dass Governance die Funktionsweise ihrer KI-Systeme aktiv prägt.

„Unsere Studie macht deutlich, dass Branchenführer erkennen, wie KI neue Erlösmodelle erschließen, Kundenbeziehungen stärken sowie den Kontakt zu ihren Endkunden vertiefen kann“, sagte Charlotte Bullard Davies, leitende Expertin für Forschungsmethoden und Innovation bei Economist Enterprise. „Unternehmen, die strategische Ausrichtung, Zusammenarbeit im Ökosystem sowie konsequente Governance erfolgreich miteinander verbinden, werden für künftiges Unternehmenswachstum am besten aufgestellt sein.“

„Die einstigen Grenzen zwischen den einzelnen TMT-Bereichen lösen sich rasch auf, da KI auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette verankert wird“, sagte Anil Ganjoo, Leiter für Wachstum sowie globaler Leiter des Bereichs Telekommunikation, Medien und Technologie bei HCLTech. „Die nächste Ära des Wachstums und der Wettbewerbsvorteile wird Unternehmen gehören, die über das Experimentieren mit KI sowie deren Einführung hinaus zur Industrialisierung übergehen und ihre KI-Investitionen nutzen, um messbare geschäftliche Wirkung zu erzielen, unverwechselbare Erlebnisse zu schaffen sowie neue Wachstumsquellen zu erschließen.“

Den vollständigen Bericht The Value Edge: Powering the Next Era of TMT (Der Wertvorsprung: Die nächste Ära der TMT-Branche vorantreiben) finden Sie hier.

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