Solarstrom, Speicher und Leistungselektronik halten Netze stabil

45 Jahre Energietechnik

Seit 45 Jahren verbindet SMA Solar Technology Photovoltaik, Speicher und Energiemanagement zu integrierten Energiesystemen.

Bild: Gemini, publish-industry
07.04.2026

Aus einer Gründungsidee an der Universität Kassel ist ein Anbieter für Photovoltaik- und Speichersystemtechnik entstanden: 45 Jahre SMA Solar Technology. Im Jahr 2026 stehen integrierte Lösungen im Fokus, die Photovoltaik, Batteriespeicher, E-Mobilität, Energiemanagement und netzdienliche Funktionen verbinden.

45 Jahre Unternehmensgeschichte von SMA Solar Technology. Im Jahr 1981 wagten Günther Cramer, Peter Drews und Reiner Wettlaufer, drei Wissenschaftler der Universität Kassel, gemeinsam mit ihrem Mentor Prof. Dr. Werner Kleinkauf einen Schritt, um die Energieversorgung zu verändern: Sie gründeten SMA (System-, Mess- und Anlagentechnik) mit der Überzeugung, dass Strom dezentral, erneuerbar und unabhängig erzeugt werden kann. Aus dieser Idee hat sich ein weltweit agierender Anbieter für Photovoltaik- und Speicher-Systemtechnik mit heute rund 3.500 Mitarbeitenden in 19 Ländern entwickelt.

45 Jahre SMA: Energie, die Zukunft kann

Die Mission von damals ist heute aktueller denn je. Im Jahr 2026 steht SMA für integrierte Lösungen, die Photovoltaik, Batteriespeicher, E-Mobilität, Energiemanagement und netzdienliche Funktionen zu einem intelligenten Gesamtsystem verbinden. Diese Lösungen sind im Gegensatz zu Strom aus fossilen Energien oder Atomkraft viel günstiger. Energie aus erneuerbaren Quellen kann so planbar, bezahlbar und sicher nutzbar sein – für private Haushalte ebenso wie für Industrie, Kommunen und Energieversorger.

„Seit 45 Jahren steht SMA für Mut, technologischen Anspruch und die Fähigkeit, Energie immer wieder weiterzudenken“, sagt Dr.-Ing. Jürgen Reinert, CEO von SMA. „Aber die Energiewende gelingt nur, wenn sie wirtschaftlich tragfähig, netztechnisch stabil und digital sicher ist. SMA liefert Lösungen, die all dies ermöglichen – heute und in Zukunft. Jetzt brauchen wir den Mut von politischer Seite. Gerade in Krisenzeiten müssen sich Wirtschaft und Gesellschaft auf stabile Rahmenbedingungen verlassen können.“

Solarenergie als ökonomisches Rückgrat

Geopolitische Unsicherheiten und Preisschocks bei fossilen Energien zeigen, wie wichtig Planbarkeit und Bezahlbarkeit sind. Mit der intelligenten Verbindung von Photovoltaik, Speichern und Energiemanagement schafft SMA die Voraussetzungen für eine verlässliche Energieversorgung. Solarstrom steht über Jahrzehnte hinweg ohne Brennstoffkosten zur Verfügung, Preisspitzen lassen sich abfedern und sowohl Haushalte als auch die Industrie profitieren von verlässlichen Betriebskosten. „Batteriespeicher und intelligente Energiesysteme stabilisieren nicht nur das Netz, sondern auch Märkte und Investitionen“, betont CFO Dr. Kaveh Rouhi. „Sie senken Energiekosten, erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und bilden die Basis für nachhaltiges Wachstum.“

Stabilität in einem erneuerbaren Energiesystem

Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien steigen auch die Anforderungen an die Systemstabilität. SMA begegnet diesen Anforderungen mit netzbildender Leistungselektronik, Speicherlösungen und Schwarzstartfähigkeit. Diese Technologien halten Netze stabil, gleichen Schwankungen aus und ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb, selbst in schwachen Netzstrukturen. Gleichzeitig stärken dezentrale Strukturen die Resilienz von Energieversorgungssystemen und reduzieren die Abhängigkeit von globalen Märkten.

Die zunehmende Digitalisierung der Energiewirtschaft macht Cybersicherheit zu einem kritischen Faktor. Deshalb setzt SMA schon bei der Entwicklung auf transparente und unabhängige Systemarchitekturen sowie höchste internationale Zertifizierungsstandards. So werden Manipulationen verhindert, Zugriffe klar geregelt und Kundendaten verlässlich geschützt – ein wesentlicher Beitrag zur Stabilität des Gesamtsystems. „Die Energiewende steht und fällt mit Vertrauen“, so COO/CTrO Olaf Heyden. „Dieses Vertrauen entsteht nur, wenn digitale Sicherheit konsequent gewährleistet ist – von der einzelnen Anlage bis hin zum gesamten Energieökosystem.“

Der Blick nach vorn

Die laufende Restrukturierung markiert eine herausfordernde Phase für SMA. Doch der Kern des Unternehmens bleibt unverändert. SMA richtet den Blick konsequent nach vorn. Die Transformation ist nicht nur ein notwendiger Schritt zur Stärkung des Unternehmens, sondern auch ein wesentlicher Baustein für die Zukunft. SMA möchte auch in den kommenden Jahrzehnten ein Unternehmen sein, das den Wandel nicht nur begleitet, sondern aktiv prägt – und somit die Weichen für ein Energiesystem stellt, das Generationen trägt.

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