Die Produktion bei Ziehl-Abegg läuft in allen Werken auf Hochtouren. Besonders gefragt sind moderne, energiesparende Ventilatoren.

Bild: Ziehl-Abegg

Umsatz-Plus ohne Zukäufe Ziehl-Abegg wächst aus eigener Kraft

01.08.2017

Im ersten Halbjahr 2017 verzeichnet Ziehl-Abegg 12 Prozent mehr Umsatz - ohne Zukäufe, was dem Unternehmen besonders wichtig ist.

Der Umsatz von Ziehl-Abegg ist in der ersten Jahreshälfte um 12 Prozent auf 268 Millionen Euro gestiegen. Dazu trägt die positive Entwicklung im Bereich der Lufttechnik ebenso bei wie im Bereich der Antriebstechnik. Traditionell generiert das Industrieunternehmen das Wachstum aus eigener Kraft, also ohne Zukäufe.

„Die Kunden nehmen unsere energiesparenden Produkte in allen Märkten hervorragend an“ freut sich Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg.

Mehr Raum für Wachstum

Für das Industrieunternehmen mit einer hohen Fertigungstiefe ist dies eine große Herausforderung. Zumal der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr mittlerweile um 15 Prozent zulegt. „Wir fiebern der Einweihung unseres Neubaus für energiesparende EC-Motoren und Ventilatoren entgegen“, so Fenkl.

Ende dieses Jahres sollen die ersten Maschinen in das wenige Kilometer entfernte Produktionswerk im Gewerbepark Hohenlohe umziehen. Direkt an der europäischen Hauptverkehrsachse A6 gelegen erweitert dort Ziehl-Abegg das Werk ZA Kupferzell. Dies wird zusätzliche Vorteile bei Logistik und Lieferzeit bringen. Das Investitionsvolumen beträgt 28 Millionen Euro für Gebäude und moderne Maschinen.

Mangelware: Mitarbeiter

Um das hohe Auftragsvolumen abzubilden, bedarf es - trozz Anpassungen in der Produktion - einer wesentlich höheren Anzahl an Mitarbeitern. Der Personalaufbau ist angesichts einer extrem niedrigen Arbeitslosenquote in der Region aber nur sehr schleppend umsetzbar. Dennoch sind mittlerweile gut 3700 Menschen bei dem Industrieunternehmen beschäftigt; die Mehrzahl davon in den süddeutschen Produktionswerken.
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Valentina Musolf ist Ferienarbeiterin bei Ziehl-Abegg in Schöntal-Bieringen. Die 22-Jährige befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. Gearbeitet wird zweischichtig, in

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  • Valentina Musolf ist Ferienarbeiterin bei Ziehl-Abegg in Schöntal-Bieringen. Die 22-Jährige befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. Gearbeitet wird zweischichtig, in manchen Bereichen sogar dreischichtig.

    Bild: Ziehl-Abegg

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