Dr. Herbert Hadler (rechts) arbeitet bereits seit 2002 bei der PSI Automotive & Industry (ehemals PSIPENTA Software Systems GmbH) und ist seit 2005 Mitglied der Geschäftsleitung. Der Geschäftsführer für Deutschland, Österreich und Schweiz hat Maschinenbau, Mathematik und Geschichte studiert. Dieter Deutz (links) ist Geschäftsführer von PSI Automotive & Industry Deutschland. Der Diplomingenieur bringt umfangreiches Know-how aus verschiedenen Software-Projekten in der Metallindustrie mit und arbeitete von 1999 bis 2014 in der 4Production AG, die 2008 vom PSI-Konzern übernommen wurde.

Bild: Philipp Eisermann

Kommentar Zentraler Hub für Industrie 4.0

24.10.2019

Heute herrscht Konsens darüber, dass die etablierten ERP- und MES-Systeme im Kontext von Industrie-4.0-Szenarien zum zentralen Hub werden. Denn sie vernetzen Akteure und Maschinen miteinander, stellen Stammdaten und Auftragsdaten und koordinieren die gesamte Auftragsabwicklung über die Unternehmensgrenzen hinweg.

Dr. Herbert Hadler & Dieter Deutz waren mit diesem Beitrag im A&D-Kompendium 2019/2020 als zwei von 100 Machern der Automation vertreten.

Damit einher geht natürlich: Die Systeme müssen sich verändern und in höchstem Maße anpassungsfähig sein. Denn sie bieten den Unternehmen die Basis, flexibel auf sich wandelnde Märkte und mitunter extrem kurzfristige Anforderungen reagieren zu können. Darüber hinaus müssen sie die Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen effizient unterstützen.

Genau das ist unsere Vision: Wir liefern unter dem Markennamen PSIpenta eine ERP-MES-Komplettlösung, die den Unternehmen die informationstechnologische Grundlage für moderne, agile Produktionsweisen bietet und sie für ihre ganz individuellen Geschäfts- und Betriebsmodelle wappnet.

Was bedeutet das im Klartext? Ein durchgängiges System, das den Spagat schafft zwischen der tiefen Integration aller Prozesse und der geforderten Flexibilität und Agilität.

Flexibele Lösung

Unternehmen versetzen wir in die Lage, ihre Produktionsweisen flexibel modellieren zu können, unterschiedlichste Abläufe einfach zu implementieren und das System in bestehende Infrastrukturen mühelos integrieren zu können. Das schließt nicht zuletzt nahezu jede beliebige Kopplung zu Maschinen, Sensoren, Aktoren und IoT-Tags ein.

Gleichzeitig unterstützt die modulare Architektur unserer Lösungen eine schrittweise Transformation von Teilbereichen oder -abläufen. Denn längst besteht Konsens darüber, dass dies die einzige Vorgehensweise ist, die das Dilemma langer Standzeiten und Amortisationsdauer der Fertigungstechnik einerseits sowie dem Marktdruck zur Digitalisierung andererseits lösen kann. Das ist die Herausforderung für einen Großteil der Fertigungsindustrie.

Wie weit wir mit der Umsetzung unserer Vision schon heute sind, hat uns eine unabhängige Jury bestätigt, die unsere ERP-MES-Komplettlösung zur „Fabriksoftware des Jahres 2019“ gekürt hat. Dazu beigetragen haben Bestnoten etwa in der Kategorie Kundennutzen, Plattformtauglichkeit oder Interoperabilität.

Die menschliche Komponente

Gerade wenn wir über Automatisierung sprechen, dürfen wir vor allem die Menschen nicht vergessen, die die Systeme künftig bedienen werden. Daher ist für uns ganz klar: Die Nutzungskonzepte unserer Lösungen müssen auch zukünftig den verschiedenen Benutzergruppen genügen.

Damit ist einerseits die alternde Gesellschaft gemeint und andererseits eine neue Arbeitnehmergeneration, die mit komplett anderen Fähigkeiten und Erwartungen in den Arbeitsmarkt drängt. Eine auf die Bedürfnisse maßgeschneiderte Usability ist daher ein absolutes Muss.

Unsere Antwort: PSI Click Design. Hiermit kann die Softwareoberfläche von jedem einzelnen Benutzer auf seine individuellen Anforderungen rollenbasiert angepasst werden – eine enorme Erleichterung im Alltag. Mit dazu zählt aber auch die Integration von Apps beziehungsweis die „Mobilisierung von Funktionen“, durch die Unternehmen Zeit, Aufwand und Kosten sparen und ihre Mitarbeiter deutlich effizienter einsetzen können. Das führt schließlich nicht nur zu einem wirtschaftlicheren Betrieb, sondern sorgt auch für eine hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeitern.

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