Wer Grundkenntnisse in der 3D-Konstruktion aus Ausbildung oder Studium mitbringt, kann sich einfach in unterschiedliche Softwareanwendungen einarbeiten.

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Industrie 4.0 im Maschinenbau Wie Digitalisierung Bildung und Erwartungshaltungen verändert

12.11.2019

Worauf kommt es bei der Digitalisierung im Maschinenbau an? Und welche Auswirkungen hat die digitale Transformation auf die Mitarbeitergewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels? Der Anbieter von Systembaukästen Item zeigt auf, wie und warum sich gerade KMU für die digitale Zukunft aufstellen sollten.

Item hat kürzlich das Whitepaper Darum führt an der Digitalisierung kein Weg vorbei veröffentlicht. Darin analysiert das Unternehmen, wie sich die Bildungslandschaft, die Kompetenzen von Arbeitnehmern und die Anforderungen an Maschinenbau-Unternehmen verändert haben. Das Whitepaper stellt eine Orientierungshilfe dar, um Chancen und Anforderungen zu identifizieren sowie digitale Prozesse im eigenen Unternehmen zu implementieren.

Steigende Anforderungen auf beiden Seiten

Ob klassische Ausbildung oder Studium: Für Nachwuchskräfte im Maschinenbau stehen zunehmend Inhalte rund um Digitalisierung und Industrie 4.0 auf dem Lehrplan. Im Whitepaper wird dabei deutlich, dass mit steigender Qualifikation der Absolventen auch ihre Ansprüche an potenzielle Arbeitgeber zunehmen.

Gleichzeitig ergibt sich für Unternehmen ein klares Anforderungsprofil, welche Kompetenzen Mitarbeiter zukünftig in besonderem Maße mitbringen müssen. So gelten IT-Kenntnisse als eine Grundvoraussetzung für den digitalisierten Maschinenbau. Arbeitnehmer, die eine entsprechende Vorbildung oder praktische Erfahrung vorweisen können, sind also klar im Vorteil.

Breites Fachwissen wichtiger als Spezialisierung

Wie Item darstellt, sind breites digitales Know-how und die Fähigkeit zum Lerntransfer wichtiger als konkrete Spezialisierungen. Wer beispielsweise Grundkenntnisse in der 3D-Konstruktion besitzt, kann sich in unterschiedliche Softwareanwendungen einarbeiten.

Zudem erfordert die digitale Transformation eine interdisziplinäre Herangehensweise. So rücken Konstrukteure zukünftig immer stärker in eine Schnittstellenfunktion zwischen Mechanik, Elektronik und Software. Hinzu kommen vermehrt Koordinationsaufgaben, die eine Informationsvermittlung zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Hierarchieebenen und Kulturkreisen beinhalten. Deshalb nimmt der Stellenwert von Soft Skills und interkulturellen Kompetenzen weiter zu.

Digitalisierung als übergreifendes Projekt

Für Unternehmen gilt es grundsätzlich, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und einzuführen. Diese sollte als unternehmensübergreifendes Projekt von der Geschäftsführung vorangetrieben werden.

Hinzu kommt, Mitarbeiter durch Workshops, Seminare oder E-Learning-Angebote kontinuierlich weiterzubilden. Eine gut ausgestattete digitale Infrastruktur ist außerdem notwendig, um sich einfach und ortsunabhängig mit Kollegen, Partnern und Kunden auszutauschen.

Bildergalerie

  • Im neuen Whitepaper erfahren KMU, wie sie sich für die digitale Transformation aufstellen können.

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