Prozessoptimierung im Schaltschrankbau

Vom 3D-Modell direkt in die Produktion

publish-industry Verlag GmbH

Der digitale Zwilling bündelt Konstruktions- und Fertigungsinformationen und dient als Referenz für automatisierte Schritte im durchgängigen Arbeitsablauf im Schaltschrankbau.

Bild: iStock, Jens Rother
28.04.2026

Der Schaltschrankbau wird schneller, wenn unterwegs keine Daten mehr verloren gehen. Ein durchgängiger Workflow verbindet Engineering und Fertigung über eine gemeinsame Datenbasis und nutzt den digitalen Zwilling als Referenz.

Im Schaltschrankbau ist heute nicht mehr die einzelne Maschine entscheidend, sondern die Durchgängigkeit der Daten. Wenn für Bohren/Fräsen, Kabelkonfektionierung und Verdrahtung unterschiedliche Programme und „Sprachen” nebeneinanderstehen, entstehen Medienbrüche – und damit Reibungsverluste in Zeit und Qualität. Genau an dieser Nahtstelle setzen Konzepte an, die Engineering und Werkstatt über eine gemeinsame Datenbasis verbinden.

Durchgängiger Workflow im Schaltschrankbau

Zeitintensive und fehleranfällige Prozesse im Schaltschrankbau gehören der Vergangenheit an. Der digitale Zwilling gilt dabei als Schlüssel: Er kann Konstruktions- und Fertigungsinformationen bündeln und wird zur Referenz für automatisierte Schritte bis hinein in die Abarbeitung.

Erleben Sie das Potenzial eines durchgängig digitalen Workflows, bei dem der digitale Zwilling als zentrale Datenquelle eine hochautomatisierte Produktion steuert. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Dr. Dirk Pieler in seinem Vortrag auf der INDUSTRY.forward EXPO am 18. Mai von 11:15 bis 11:45 Uhr, wie durch die intelligente Verknüpfung von Engineering und Fertigung Effizienzsprünge von bis zu 75 Prozent realisiert werden können. Dadurch werden die Durchlaufzeiten drastisch reduziert und die Qualität signifikant gesteigert.

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Vita

Dr. Dirk Pieler ist Wirtschaftsingenieur der Elektrotechnik und als EVP bei Rittal für das Industriegeschäft verantwortlich. Zuvor war er CEO bei Pintsch, einem Unternehmen, das im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik für den Eisenbahnverkehr tätig ist. Davor war er CEO bei Bender, einem Unternehmen, das Geräte im Bereich elektrische Sicherheit herstellt. Pieler arbeitete zuvor in unterschiedlichen Funktionen bei Siemens und davor in der Unternehmensberatung.

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Bildergalerie

  • Auf der INDUSTRY.forward EXPO präsentiert Dr. Dirk Pieler, EVP bei Rittal, Praxisbeispiele, die zeigen, wie durch die intelligente Verknüpfung von Engineering und Fertigung Effizienzsprünge von bis zu 75 Prozent erreicht werden können.

    Auf der INDUSTRY.forward EXPO präsentiert Dr. Dirk Pieler, EVP bei Rittal, Praxisbeispiele, die zeigen, wie durch die intelligente Verknüpfung von Engineering und Fertigung Effizienzsprünge von bis zu 75 Prozent erreicht werden können.

    Bild: publish-industry Verlag, Rittal

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