Der neue Solarschuh ist vielseitig einsetzbar.

Bild: iStock; WichienTep

Weltpremiere Spezialschuh zur Inspektion von Solarzellen

08.05.2019

Auf der Intersolar wird ein Solarschuh präsentiert, der es Solarteuren erstmals ermöglicht, ohne Hilfsmittel auf sehr empfindlichen und sogar nassen Solarpanels zu laufen.

Mit einer Weltneuheit ist das Technologieunternehmen Solar.Service.Support (SSS) erstmals auf der Intersolar vertreten. Das Startup präsentiert auf der Messe seinen Solarschuh Ralos.shoe. Dieser ermöglicht es Solarteuren erstmals ohne zusätzliche Hilfsmittel auf sehr empfindlichen und sogar nassen Solarpanels zu laufen. Da sich somit der Bedarf großer Kräne, Hubsteiger und ähnlicher Hilfsmittel erheblich reduziert, sinken Kosten und Aufwand für die Wartung, Pflege, Reparatur und Montage von Solarpanels.

Laufen auf schrägen Panels kein Problem

„Solarmodule sind extrem empfindlich. Es ist absolut unzulässig, mit Arbeitsschuhen darauf zu laufen. Die Idee war es also, einen flexiblen Solarschuh zu entwickeln, der einerseits den zulässigen Druck nicht überschreitet, die Neigung der Panels ausgleicht und zugleich so sicher an der Oberfläche haftet, dass man selbst auf schrägen, Panels laufen kann“, erklärt Steffen Bank, Co-Gründer von SSS und selbst jahrelang aktiv im Bereich der Wartung und Reinigung von Solarpanels. „Aus dieser Idee ist nun eine praxistaugliche Lösung entstanden, die ich gemeinsam mit meinem Onkel und Co-Gründer Andreas Meyer in die Tat umgesetzt habe.“

„Der erste Pilotkunde, der den Solarschuh im Einsatz ausführlich getestet hat, bestätigt, dass sich die Anschaffungskosten für den Ralos.shoe schon nach drei bis vier Einsätzen amortisieren. Viele Aufgaben konnte dieser erste Pilotkunde ohne große, teure Hubsteiger oder Kräne schnell erledigen.“

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