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Durch einen Automotive Embedded PC kommen Autos schneller auf die Straße.

Bild: iStock, LuckyTD

Industrie-PC mit schneller Speicherlösung Schneller ans Ziel

20.11.2019

Durch den technologischen Wandel innerhalb der Automobilbranche steigt die Anzahl an verschiedenen Tests und die damit verbundene Komplexität der Daten enorm an. Um die daraus resultierenden Anforderungen in der Fahrzeugentwicklung besser und schneller erfüllen zu können, wird ein Automotive Embedded PC mit hoher Leistungsfähigkeit und schneller Speicherlösung benötigt. Durch die Erfüllung der hohen Anforderungen im Automotive-Segment eignen sich entsprechende Systeme auch ideal für andere anspruchsvolle industrielle Anwendungen.

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Der Embedded PC Concepion-tXf-L v2 von InoNet bietet unterschiedliche Erweiterungsmöglichkeiten und überzeugt so durch seine Anpassbarkeit an unterschiedlichste Anwendungen. Die Automotive Edition des Embedded PCs ist auf maximale Leistung ausgelegt – bei entsprechend geringem Verbrauch durch die Verwendung aktueller Intel Core i Prozessoren der 8. und 9. Generation.

Standardmäßig ist die schnellste Coffee Lake Refresh CPU der 65W-Klasse Intel Core i9-9900 verbaut. Durch die innovative Bauweise ist der Embedded PC trotz seiner Kompaktheit (215 x 131 x 303 mm) mit zwei Erweiterungskarten und weiteren optional bestückbaren Schnittstellen ausgestattet.

Das Chassis besteht aus robustem Blech und wird aktiv durch zwei große 80 mm Lüfter gekühlt, welche einen leisen Betrieb auch bei Umgebungstemperaturen von -10 bis 60 °C ermöglichen. Die Kommunikation mit typischen Fahrzeugbussystemen zur einfachen Sensorfusion bieten die integrierten M12-Konnektoren oder 15/25-poligen D-Sub Buchsen, die je nach Wahl und Anwendung bestückt werden können.

Zwei PCIe x8 (mechanisch x16) bieten flexible Anschlussmöglichkeiten, die je nach Bedarf genutzt werden können, wobei in der Automotive Edition auf Komponenten mit erhöhter GPU- und Netzwerk-Performance geachtet wurde. Das System bietet deshalb extra 4x 10GbE, die über das Protokoll 802.1as auch in zeitkritischen Netzwerken zum Einsatz kommen können.

KI und Deep Learning

Für rechenintensive KI-Anwendungen, wie das Anlernen von Deep Learning-Algorithmen stehen GPUs mit über 1792 Cuda Cores zur Verfügung. Diese bewerkstelligen eine parallele Verarbeitung von großen Datenmengen im Fahrzeugeinsatz, oder in anderen anspruchsvollen Applikationen.

Für den Einsatz als Datenlogger können bis zu 8 TByte große SSDs einfach und schnell über bis zu zwei Shuttles ausgegeben werden. Die verwendeten SSDs sind schock- und vibrationsresistent und bieten eine erheblich schnellere Datenübertragung als herkömmliche Festplatten.

Die Hot-Swap fähigen SATA III SSDs können dabei im RAID-0 Verbund mehr als 8 Gbit/s schreiben. Werden höhere Schreibraten für anspruchsvollere Anwendungsfälle benötigt, kann eine zusätzliche interne M.2-Schnittstelle mit einer NVMe SSD betrieben werden, die derzeit eine Schreibrate von bis zu 20 Gbit/s aufweist.

Weiter verfügt der Concepion-tXf-L v2 über 2x USB 2.0 und 6x USB 3.0 Ports und bietet dadurch reichlich Möglichkeit, um weitere Messkomponenten über Plug & Play hinzuzufügen. Das System wird durch ein leistungsstarkes Netzteil bis 250 W mit Neutrik-Stecker versorgt, welches die nötige Stabilität und Robustheit im täglichen Betrieb bereitstellt und über einen konfigurierbaren Zündungssignaleingang für In-Vehicle Anwendungen verfügt.

Die Flexibilität und Anpassbarkeit der Concepion tXf-L v2 machen den Industrie-PC zum idealen System zur Datenübertragung von großen Datenmengen in einem kurzen Zeitraum, egal ob im Fahrzeug oder in stationären Anwendungen.

Schneller Datentausch

Die Besonderheit des Systems ist die Erweiterung um die InoNet QuickTray Storage Unit. Der Aufsatz fasst eine Art Schublade im 2x 5,25-Zoll-Design (148,3 mm x 84 mm x 111,5 mm), bestückt mit bis zu vier NVMe SSDs.

Durch das einfache und werkzeuglose Herausziehen des QuickTrays aus der Storage Unit und dem Einsetzen in ein weiteres System mit einer Storage Unit oder zwei gängigen 5,25-Zoll-Einschüben können so innerhalb weniger Sekunden problemlos enorme Datenmengen von mehreren Terabyte bequem mit nur einem Handgriff getauscht werden.

Das QuickTray findet in fast jeder Anwendung und digitalen Infrastruktur seinen Platz und kommt besonders in Bereichen zur Geltung, in denen rasante Geschwindigkeiten zur Datenübertragung gefragt sind. So wird nahezu jeder Computer im Handumdrehen zum hoch-performanten Datenerfassungs- oder Datenauswertungssystem.

In einem QuickTray finden bis zu vier 2,5 Zoll NVMe SSDs Platz, welche eine konstante Schreibgeschwindigkeit von sehr hohen 7 GByte/s im RAID 0-Verbund erlauben (in Verbindung mit dem System Mayflower-B17 sogar bis zu 12 GByte/s). Es können insgesamt Festplatten mit einer Speicherkapazität von bis zu 64 TByte in einem QuickTray verbaut werden, durch Skalierungsoptionen können in der Mayflower-B17 sogar bis zu 256 TByte über vier QuickTrays in einem Hostsystem realisiert werden, ohne dieses dabei teuer kaskadieren zu müssen.

Das QuickTray wurde für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen und Temperaturbereichen von 0° bis 50 °C entwickelt – ohne dabei Geschwindigkeitseinbrüche durch Throttling der NVMe-SSDs zu erfahren. Geschwindigkeitsprobleme und Mangel an ausreichend Speicherkapazität gehören somit der Vergangenheit an. Zukunftssicherheit ist durch die flexible Anpassbarkeit der SSDs und der Hostsysteme zu jeder Zeit gewährleistet.

Bildergalerie

  • Das InoNet QuickTray erlaubt Schreibraten von bis zu 12 Gigabyte pro Sekunde und lässt sich einfach mit dem Embedded PC verbinden.

    Bild: Inonet

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