Fachkräftemangel, wachsende Modulgrößen und Wetterabhängigkeit sind nur einige der Herausforderungen, mit denen der klassische PV-Bau konfrontiert ist. Mit HeliomatiX adressiert Goldbeck Solar zentrale Herausforderungen beim Bau von Photovoltaikanlagen im Utility-Scale-Bereich. Das Ziel dieser Lösung besteht darin, bislang stark manuell geprägte Installationsprozesse durch einen automatisierten, industriellen Ansatz zu ersetzen. Dazu kombiniert HeliomatiX verschiedene Systemkomponenten zu einem durchgängigen, koordinierten Installationsworkflow.
Autonome Fahrzeuge und Robotik übernehmen die Montage
Kern des Konzepts ist die zentrale und automatische Vormontage von Moduleinheiten, die aus Solarmodulen und Modulträgern bestehen. Diese vorgefertigten Einheiten werden mithilfe autonomer Fahrzeuge zu den jeweiligen Installationsreihen transportiert und dort robotisch präzise montiert. Der industrialisierte Ansatz sorgt für eine gleichbleibend hohe Installationsqualität und reduziert den Bedarf an Arbeitskräften vor Ort sowie die Abhängigkeit von witterungsbedingten Einflüssen.
HeliomatiX richtet sich insbesondere an große Solarparkprojekte, bei denen steigende Modulgrößen, der zunehmende Fachkräftemangel und wechselnde Wettereinflüsse klassische Bauprozesse immer stärker herausfordern. Durch die Standardisierung und Automatisierung einzelner Prozessschritte wird der Bau von Photovoltaik-Großanlagen effizienter, sicherer und besser skalierbar.
„Die Nominierung als Finalist beim Intersolar Award ist eine wichtige Bestätigung für unseren Innovationsansatz”, sagt Ralf Steinheiser, Head of Innovation & Technology bei Goldbeck Solar. „Sie zeigt, dass industrielle und automatisierte Lösungen künftig eine zentrale Rolle für den Ausbau der Solarenergie spielen werden.“ Die Finalisten des Intersolar Awards wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt. Ob HeliomatiX als Gewinner ausgezeichnet wird, entscheidet sich bei der offiziellen Preisverleihung am 22. Juni 2026 im Rahmen von The smarter E Europe.