Mit der Initiative Pöppelmann Blue bündelt der Verpackungsspezialist alle Aktivitäten seiner verschiedenen Divisionen, die sich für einen geschlossenen Materialkreislauf in der Kunststoffverarbeitung einsetzen.

Bild: Pöppelmann

Nachhaltigkeitsoffensive Reduce – Reuse – Recycle

30.08.2019

Ressourcenschonende Verpackungskonzepte und eine Nachhaltigkeitsinitiative sind die Fachpack-Highlights von Pöppelmann. Die neuen Verpackungslösungen sollen durch reduzierten Materialeinsatz, neue Logistik und Wiederverwendbarkeit sowie ein verbessertes Recycling für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoff sorgen.

Snack-Tomaten ressourcenschonenderer verpackt: Der transparente Kunststoffeimer mit farbigem Bügel aus der Reduce+ Serie, entwickelt von Pöppelmann Famac in Kooperation mit Merulin Gartenbauservice, wird im Spritzgussverfahren gefertigt. So sollen Materialeinsparungen bis zu 30 Prozent erzielt werden.

Der Eimer hat ein Fassungsvermögen von 870 Millilitern, wiegt dabei nur 21 Gramm und weist dennoch die erforderliche Stabilität und Maschinengängigkeit auf. Die Gitterstruktur ermöglicht außerdem die Belüftung des Lebensmittels bei gekühlter Lagerung. Laut Hersteller ist die Verpackung insgesamt sparsam, da der reduzierte Materialeinsatz nicht nur Ressourcen schont. Das geringere Gewicht soll auch zur Senkung der Logistikkosten sowie der DSD-Gebühren beitragen.

Wiederverwendbare Rechteckschalen für E2-Kisten

Ressourcenschonung entlang der gesamten Lieferkette soll auch die neue BR 003-Behälterserie erreichen. Das flexibel kombinierbare Sortiment an Rechteckschalen und -eimern nutzt die im Großverbraucher-Segment der Lebensmittelbranche eingesetzten, genormten E2-Transportkisten.

Alle Schalen haben einheitliche Deckelgrößen und unterscheiden sich nur in ihrer Höhe. Das soll die Befüllung effizienter gestalten, da in der Produktion weniger Formatwechsel vorgenommen werden müssen. Außerdem reduziert die verbesserte Auslastung der Transportkisten die benötigten Lager- und Logistikkapazitäten. Durch eine verringerte Anzahl der benötigten E2-Kisten wird der Reinigungsaufwand gesenkt. Ein von Pöppelmann Famac entwickelter Online-Rechner, der auf der Fachpack vorgestellt wird, soll zusätzlich bei der Auswahl der Schalen unterstützen, um die Kisten effizienter auszulasten.

RAL-Gütezeichen für PCR-Verpackungen

Seit Anfang 2019 kann Pöppelmann das neue RAL-Gütezeichen der RAL-Gütegemeinschaft Rezyklate aus haushaltsnahen Wertstoffsammlungen verwenden. Die damit ausgezeichneten Produkte garantieren nachweisbar die Herstellung aus Rezyklaten, die direkt aus im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgtem Verpackungsabfall stammen.

Nach den Pflanztöpfen aus der Division Pöppelmann Teku können jetzt auch Verpackungen von Pöppelmann Famac mit dem RAL-Siegel ausgezeichnet werden. So garantiert beispielsweise Herstellerangaben zufolge der auf der Fachpack präsentierte 1-kg-Rundeimer für Dünger einen mindestens 90-prozentigen Anteil an Post-Consumer-Rezyklaten aus den DSD-Sammlungen.

Damit trägt die unternehmensweite Initiative Pöppelmann Blue Früchte, mit welcher Pöppelmann alle Aktivitäten seiner verschiedenen Divisionen bündelt, die sich für einen geschlossenen Materialkreislauf in der Kunststoffverarbeitung einsetzen. Alle Geschäftsbereiche arbeiten an Lösungen zur ressourcenschonenden Herstellung unterschiedlichster Produkte von Pöppelmann, zum Beispiel Schutzelemente, Produkte für den Gartenbau oder Verpackungen.

Deutscher Verpackungspreis 2019: Auszeichnung für Recycling-Verpackungen

Für Universalverpackungen aus Post-Consumer-Material für geschlossene Rohstoffkreisläufe wurde Pöppelmann Famac mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Die Pöppelmann Blue Verpackungen in der Farbe Recycling Blue werden laut Hersteller zu über 90 Prozent aus Post-Consumer-Recycling-Granulat gefertigt und nach der Verwendung dem Recyclingstrom wieder zugeführt. Somit ist der Materialkreislauf geschlossen, fossile Ressourcen werden geschont und der wiederverwendete Kunststoffanteil aus dem Verpackungsmüll steigt.

Bildergalerie

  • Der transparente Kunststoffeimer wird im Spritzgussverfahren gefertigt um Materialeinsparungen bis zu 30 Prozent zu erzielen.

    Bild: Pöppelmann

  • Durch einheitliche Deckelgrößen soll die Befüllung effizienter gestaltet werden.

    Bild: Pöppelmann

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