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Die Achema ist das Weltforum und die internationale Leitmesse der Prozessindustrie. Die Fokusthemen 2018 waren Flexible Produktion, Chemie- und Pharmalogistik sowie Biotech for Chemistry.

Bild: Dechema

Stimmen zum Weltforum der chemischen Technik und Prozessindustrie Nachgefragt: Was war Ihr Highlight auf der Achema 2018?

04.07.2018

Die P&A hat Unternehmens- und Verbandsvertreter gefragt: Was war Ihr Highlight auf der Achema 2018 und was macht die Messe für Aussteller so interessant? Außerdem haben wir einen Blick in die Zukunft gewagt: Welche Trends werden uns in drei Jahren, auf der Achema 2021, begleiten? Antworten gibt die Bildergalerie.

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Bildergalerie

  • „Mir hat die Achema 2018 deutlich gemacht, dass die Ko-Entwicklungen seitens Anwendern und Herstellern in sichtbare und anfassbare Produkte münden. Konzepte wie modulare Automatisierung mit dem Module Type Package (MTP) und die Öffnung der Automatisierungspyramide mittels Namur Open Architecture (NOA) waren in konkreten Implementierungen erlebbar. Ich denke, seitens Namur haben wir damit unseren Bedarf klar gemacht und durch die Zusammenarbeit mit Anbieterverbänden schnell Lösungen generiert. Die Achema war und ist die Leitmesse, die Möglichkeiten von heute und morgen aufzuzeigen. Für die Innovationsrate in der Automatisierung und Digitalisierung ist der Dreijahreszyklus allerdings momentan zu lang.“

    Dr. Felix Hanisch, Leiter Industrial Automation, Bayer, und Vorstandsmitglied der Namur

    Bild: Namur

  • „Die Achema ist die Leitmesse der Prozessindustrie, insbesondere für die Pharmaindustrie. Der Vorteil der Messe ist sicherlich die Anordnung aller relevanten Pharma­ Zulieferer in den Hallen 3.0 und 3.1. Ein weiteres Plus ist die hohe internationale Akzeptanz und der Besucherzuspruch. Das Messehighlight 2018 war für mich die Vorstellung unserer Innovation, die erstmals die kontinuierliche Doppelschneckengranulierung mit einem integrierten echt­kontinuierlichen Trockner ermöglicht. Die Reaktion der Besucher auf diese Neuerung zu sehen, war einfach beeindruckend. Sicherlich wird Continuous Manufacturing weiterhin ein Leitthema der Achema 2021 sein. Zudem wird es im Bereich Augmented Reality einen weiteren Evolutionsschritt geben.“

    Tobias Borgers, Head of Marketing, L.B. Bohle Maschinen + Verfahren

    Bild: L.B. Bohle Maschinen + Verfahren

  • „Das Besondere an der Achema ist, dass es sich um den Branchentreffpunkt der Prozessindustrie handelt. Es werden viele praxisnahe Zukunftsthemen und Trends präsentiert und es herrscht immer eine sehr positive Stimmung auf der Messe. Ein besonderes Highlight war für uns der Gewinn des Achema Innovation Awards 2018 für unser Dichtkonzept. Im Bereich „Armaturen / Dichtungen“ konnte wir die Fachjury mit unserer sogenannten PD‐Technologie überzeugen. Im Bereich AR/VR haben viele Unternehmen der Prozessindustrie schon erste Ansätze gezeigt, hier werden sich in den nächsten drei Jahren weitere interessante Anwendungsgebiete ergeben. Zum Beispiel VR für den Bereich Training und AR für den Bereich Service.“

    Marco Becker, Leiter Global Marketing, Gemü Gebr. Müller Apparatebau

    Bild: Gemü Gebr. Müller Apparatebau

  • „Das fokussierte Publikum, mit dem wir sehr interessante Gespräche führen und uns unter Experten austauschen können, ist für uns das Besondere an der Achema. Deshalb war es wieder eine spannende Messewoche für uns. Mein persönliches Highlight war die Tatsache, dass hier Kunden und Partner aus dem Bereich der explosionsgeschützten Produkte zentral versammelt sind. Das findet man auf keiner anderen Veranstaltung der Branche. Die Messe gibt uns die Gelegenheit, die Marke „Rose“ weiter zu etablieren und unser serviceorientiertes Portfolio einem Fachpublikum vorzustellen. Bis zur Achema 2021 gewinnt das Thema Industrie 4.0 auch in der Prozessindustrie weiter an Bedeutung. Die Digitalisierung wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette zunehmen.“

    Mathias Ohsiek, Programm Manager Explosionsgeschützte Gehäuse, Rose Systemtechnik

    Bild: Rose Systemtechnik

  • „Das Besondere an der Achema ist, dass sie ein internationaler Branchentreffpunkt mit einem sehr breiten Ausstellungsprogramm ist, bei dem die Anzahl der Aussteller und Besucher im Vergleich herausragend ist. Ein Highlight war mit Sicherheit der verstärkte Einsatz von VR und AR bei verschiedenen Ausstellern, aber auch das Pushen des Themas Industrie 4.0. Die Digitalisierung wird sich enorm weiter entwickeln und auf der Achema 2021 ein noch wichtigeres Thema sein als dieses Jahr.“

    Mark Bitterwolf, Director Sales/Marketing/Service, Julabo

    Bild: Julabo

  • „Für uns ist und bleibt die Achema die wichtigste internationale Messe im Bereich Pharma- und Prozesstechnik. Wir konnten unsere Besucher wieder einmal mit unseren Neuheiten begeistern. Entsprechend positiv fielen auch die Rückmeldungen aus, zum Beispiel für unseren neuen Gefriertrockner für die kontinuierliche Produktion. Neben immer flexibleren Plattformen für variierende Losgrößen und Packmittel, einem starken Fokus auf Sicherheit von Mensch und Produkt durch ausgeklügelte Containment-Lösungen wird auch 2021 vor allem die Digitalisierung im Vordergrund stehen. Auf dieser Achema haben wir bereits zahlreiche Industrie 4.0-Lösungen gesehen und selbst präsentiert, die jetzt weiterentwickelt und kontinuierlich optimiert werden.“

    Nicole König, Sprecherin Produktbereich Pharma, Bosch Packaging Technology

    Bild: Bosch Packaging Technology

  • „Auch für 2018 gilt: Die Achema ist und bleibt die internationale Branchenleitmesse für die Pumpen- und Kompressorenindustrie, Weltforum der Prozessindustrie. Dies meinen auch unsere auf der Messe ausstellenden Mitglieder. Traditionell sind Pumpen und Kompressoren in der Halle 8 vertreten – und wir mit einem Gemeinschaftsstand von VDMA Pumpen + Systeme sowie Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik – zusammen mit Armaturen. Damit sind wir auch nahe an unseren Mitgliedern, für die - genau wie für uns - das Thema Industrie 4.0 immer wichtiger wird. Dies thematisierte unser Poster zum Thema „Verwaltungsschale“ bei Pumpen. Außerdem wichtig für uns war, bereits jetzt auf unsere im nächsten Jahr (24./25. September 2019) stattfindende International Rotating Equipment Conference in Wiesbaden hinzuweisen.“

    Christoph Singrün, Geschäftsführer, VDMA Pumpen + Systeme sowie VDMA Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik

    Bild: VDMA

  • „Die Achema ist ein Gipfeltreffen namhafter Unternehmen, Wissenschaftler, Entwickler und Anwender aus allen Bereichen der Anlagen und Prozesstechnik. Die Branche erlebt aktuell einen Paradigmenwechsel von batchweiser hin zu kontinuierlicher Produktion. Daher war für mich ein Höhepunkt unsere Pressekonferenz, bei der wir gemeinsam mit wichtigen Zulieferern der Pharmabranche eine Reihe von Industriekooperationen bekannt gegeben haben. Die Kernbotschaft: Die Unternehmen arbeiten zusammen, um die verschiedenen Herausforderungen zu bewältigen, die mit der Einführung einer kontinuierlichen Produktion verbunden sind. Neben Lösungen für die kontinuierliche Produktion stehen bei uns die Themen Automatisierung und Digitalisierung ganz oben auf der Agenda. Diese Bereiche werden auch die Achema 2021 prägen, prognostiziere ich.“

    Norbert Strieder, Senior Manager Solution Marketing Chemical Applications, Gea Germany

    Bild: Gea Germany

  • „Die Achema gehört zu den wichtigsten Messen für die pharmazeutische, chemische und Prozessindustrie. Die internationalen Besucher und Aussteller sind Experten auf ihrem Gebiet und die Messegespräche sowie Fachvorträge zeichnen sich durch ein hohes Niveau aus. War das Thema Internet der Dinge bei der letzten Achema noch sehr unkonkret, so gab es dieses Mal schon detaillierte und vielfältige Lösungsansätze zu sehen. Darüber hinaus wurde unser „Swiss Apéro“ gut angenommen und war definitiv ein Highlight. Auf der nächsten Achema wird überwiegend die Fortsetzung der heutigen Trends zu beobachten sein: Internet der Dinge, kontinuierliche Produktion und Single-Use. Darauf stellen wir uns schon heute ein, denn nach der Achema ist vor der Achema.“

    Dr. Knut Georgy, Senior Market Segment Manager Process Analytics, Hamilton Bonaduz

    Bild: Hamilton Bonaduz

  • „Die Achema ist für unsere Business Unit Optima Pharma die wichtigste Leitmesse. Daher messen wir ihr eine große Bedeutung bei. Attraktiv macht die Achema für uns, dass sie von internationalem Fachpublikum aus aller Welt besucht wird. Ihr Schwerpunkt macht die Achema ebenfalls so besonders. Die Highlights für uns waren alle Themen rund um die Prozesssicherheit und die Digitalisierung. Grundsätzlich stehen Prozesse im Vordergrund statt einzelne Anlagen oder Maschinen. Die gemeinsame Entwicklung mit unseren Kunden in den Projekten wird immer wichtiger. Wir glauben, dass auf der Achema 2021 flexible Maschinenlösungen für eine effiziente Produktion, die Time­to­Market und alle Themen rund um die Digitalisierung im Fokus stehen werden.“

    Gerhard Breu, Chairman Optima Pharma, Optima packaging group

    Bild: Optima packaging group

  • „Die Achema 2018 hat die große Dynamik in den drei aktuell wichtigen Zukunftsfeldern der Prozessindustrie – Flexibilität, Modularität und Digitalisierung – gut erkennen lassen. Die anfänglichen Visionen und Roadmaps der letzten Jahre konkretisieren sich zunehmend, so dass eine große Bandbreite an Produkten, Dienstleistungen und Forschungsergebnissen zu diesen Themen in vielen Messehallen zu finden war. Diese beeindruckende Spannbreite macht die Achema alle drei Jahre zu einer unverzichtbaren Plattform für die chemische Prozesstechnik. Für uns als Vertreter der Angewandten Forschung ist dies eine ideale Gelegenheit unsere neuesten Forschungsergebnisse anzubieten und zukünftige FuE-Arbeiten gemeinsam mit der Industrie voranzubringen.“

    Stefan Löbbecke, Head of Department Energetic Materials, Fraunhofer Institute for Chemical Technology ICT

    Bild: Fraunhofer Institute for Chemical Technology ICT

  • „Die Achema ist die größte und eine der wichtigsten Chemiemessen der Welt. Jeder, der Rang und Namen in der Branche hat, ist dabei. Ich war 1991 erstmals da, diesmal also das zehnte Mal. Beeindruckend ist, wie sich die Achema mit der Branche immer weiterentwickelt hat. Ganz klar der überall erkennbare Trend zur Digitalisierung. Die ‘Chemie 4.0’ wurde ja bereits in der Studie des VCI als Wachstumsmotor identifiziert. Wir selbst haben ausgewählten Kunden in unserem VIP-Bereich gezeigt, wie wir uns eine vernetzte Zukunft vorstellen. Thema der Achema 2021 wird für uns sicher die Entwicklung vom Lieferanten zum Dienstleister mit starker digitaler Kompetenz, Engineering Services und Customizing sein. Wer hier vorn dabei sein will, muss dafür jetzt sein Netzwerk aufbauen.“

    Roberto Almodovar, Marktsegmentmanager für chemische Prozessindustrie Deutschland, Georg Fischer Piping Systems

    Bild: Georg Fischer Piping Systems

  • „Die Achema ist für mich das Familientreffen der Chemieindustrie. Der Dreijahreszyklus ist ideal, denn man sieht echte Neuheiten und erkennt den Fortschritt unserer Industrie. Es war spannend zu sehen, wie die Digitalisierung in der Branche angekommen ist. Es gibt kaum einen Anwender und Lieferanten, bei dem die Digitalisierung nicht ganz oben auf der Agenda steht. Echte Highlights waren für mich die ersten Umsetzungen bei den Themen modulare Automation, Namur Open Architecture und APL-Technologie. Auf der Achema 2021 werden wir in der Digitalisierung ganz angekommen sein und viele realisierte Beispiele sehen, die zu effizienteren Prozessen führen. Die künstliche Intelligenz wird in die Prozessführung Einzug gehalten haben.“

    Dr.Thomas Steckenreiter, Mitglied des Vorstands Forschung und Entwicklung, Samson Aktiengesellschaft

    Bild: Samson Aktiengesellschaft

  • „Die Achema ist für uns die wichtigste Leitmesse für die Prozessindustrien, auf der Innovationen gezeigt und globale Trends diskutiert werden. Highlight war zu sehen, wie die Digitalisierung auch in den Prozessindustrien Einzug hält. Und zwar durch Innovationen im Feld bis hin zu Cloud-Lösungen, die neue Instandhaltungskonzepte ermöglichen. Und natürlich die Weltpremiere unseres Unterwasserroboters, der sich mittels Längsflossen fortbewegt und autonom durch Rohrsysteme navigiert. Hiermit setzen wir einmal mehr einen Impuls für die Arbeit autonomer Roboter und neuer Antriebstechnologien für den Einsatz in flüssigen Medien. Digitalisierung und modulare Anlagen werden neue Möglichkeiten der Produktion eröffnen und die Themen der Achema 2021 werden.“

    Dr. Eckhard Roos, Leiter Global KAM and ISM Process Industries, Festo

    Bild: Festo

  • „Auf keiner anderen Messe in dieser Branche präsentieren so viele Aussteller aus aller Welt ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen – und ist so ein hochwertiges Publikum vertreten. Ein auffallender Trend dieses Jahr war das Thema Digitalisierung, sowohl auf den Messeständen als auch im Kongressprogramm, beispielsweise in Form von Augmented Reality. Eine digitale Logistik bringt Kosten-, Transparenz- und Geschwindigkeitsvorteile. Speziell die Intralogistik kann durch smarte Integration digitaler Technologien umweltschonender und effizienter gestaltet werden. Ein Thema, mit dem sich die Beumer Group intensiv beschäftigt. Die Vernetzung von Maschinen und die Umstellung auf digitale Prozesse wird uns sicher auch auf der Achema 2021 beschäftigen. Dazu kommt die steigende Modularisierung.“

    Christian Freise, Director Sales Chemical Division, Beumer Group

    Bild: Beumer Group

  • „Von der Achema werden mir vor allem interessante Kontakte mit Menschen aus aller Welt in Erinnerung bleiben. Mich hat besonders der Besuch vieler muslimischer Kunden gefreut, die gekommen sind, obwohl die Messe während des Ramadan stattfand. Wir hatten gute Gespräche, größtenteils über konkrete Projekte. Gefragt sind nach wie vor Produktionsanlagen, die vielseitig einsetzbar sind. Hier liegen wir mit unserem flexiblen Produktionssystem richtig. Als Besucher der Messe waren für mich technische Weiterentwicklungen etwa beim Condition Monitoring interessant. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt. Auch Trends im Bereich Digitalisierung, die auch wir vorantreiben, sind spannend. Dieses Thema wird sicher auch auf der Achema 2021 zentral sein.“

    Markus Hörsch, Verkaufsleiter, Bausch+Ströbel Maschinenfabrik

    Bild: Bausch+Ströbel

  • „Die Achema ist die Hauptmesse für unsere Branche der explosionsgeschützten Kommunikationsgeräte. Unter den internationalen Fachbesuchern war eine Vielzahl unserer Kunden und Geschäftspartner, sodass man die einmalige Gelegenheit des persönlichen Austausches über Branchennews, Entwicklungen und Trends nutzen konnte. Im Fokus standen Themen wie Industrie 4.0, Internet of Things und Virtual Reality. Viele Unternehmen sind in diesen Bereichen bereits aktiv. Die Meisten stehen hier jedoch erst am Anfang. Es muss noch viel getan werden, bis diese Zukunftsprojekte umgesetzt werden können. Die weitere Entwicklung von Industrie 4.0, IoT und Virtual Reality wird somit sicherlich Trend für die Achema 2021 sein.“

    Martin Haaf, Geschäftsführer, i.safe Mobile

    Bild: i.safe Mobile

  • „Die Achema ist eines der wichtigsten Branchentreffen für die pharmazeutische und chemische Industrie mit einer hohen internationalen Beteiligung. Die Intensität der Gespräche auf engstem Raum schafft eine einzigartige Atmosphäre, die für jede vertrauensvolle Geschäftsbeziehung wichtig ist. Höhepunkt war für mich unser gemeinsamer Messeauftritt mit unserem chinesischen Mutterkonzern Truking und zu sehen, wie beide Unternehmen ein Jahr nach der Übernahme zusammenwachsen. Industrie 4.0, Arbeiten in der Virtual Reality, Kontinuierliche Produktion – das sind Themen, die uns global beschäftigen. Auf der Achema 2021 wird es auch wieder darum gehen, mit welchen Tools und Strategien sich die Gesamtanlageneffektivität (OEE) weiter optimieren lässt.“

    Jörg Pieper, CEO, Romaco Group

    Bild: Romaco Group

  • „Die Achema zeichnet sich durch eine klare Fokussierung auf die Prozessindustrie aus. Unser Messeteam hat sich darauf gefreut, den Besuchern die Einfachheit unserer offenen Steuerungsplattform sowie einer Cloud-Lösung in einer realen Anwendung zu zeigen. Generell war die Digitalisierung das beherrschende Thema. Vom Zulieferer über den Planer bis zum Betreiber hat die gesamte Branche erkannt, dass hier der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit liegt. Wenn die Prozessindustrie die Herausforderungen der Zukunft meistern will, reichen Innovationen allein jedoch nicht aus. Verfahrens- und Automatisierungstechniker müssen noch mehr gegenseitiges Verständnis aufbringen und enger zusammenarbeiten. Das könnte ein Thema für die nächste Achema sein.“

    Stephan Sagebiel, Industriemanagement-Leiter im Bereich Prozess- und Verfahrenstechnik, Phoenix Contact Deutschland

    Bild: Phoenix Contact

  • „Die Achema ist für uns die ideale Plattform, um neue Produkte und Prozesse fokussiert in unseren Kernmärkten vorzustellen, also etwa für Chemikalien, Biopharmazeutika und die industrielle Abwasseraufbereitung. Trotz Internet – das Anfassen am Stand bleibt sehr wichtig. Ich finde ehrlich, dass die spannendsten Ausstellungsstücke auf unserem Messestand standen – in Form von vier neu vorgestellten Innovationen für die Verfahrensindustrie. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Trends – allerdings gibt es noch wenig Greifbares. Die Achema 2021 wird sicher mehr konkrete Anwendungsbeispiele liefern, ebenso wie Maintenance-Konzepte, mit denen Unternehmen die Leistung ihrer Anlagen verbessern. Auch Energieeffizienz und Abwasservermeidung werden 2021 große Themen sein.“

    Christian Stoffers, Bereichsleiter Energy Division, Alfa Laval Mid Europe

    Bild: Alfa Laval

  • „Mein Höhepunkt der Achema lag schon am Freitag vor Messebeginn. An dem Tag konnten wir unsere neuen digitalen Services auf dem Stand in Betrieb nehmen und die Funktionalitäten der aufregenden Entwicklungen ausprobieren. Das Thema Digitalisierung wird auch 2021 noch aktuell sein. Die Techniken und damit die Möglichkeiten sind noch nicht ausgereizt. Wir stehen noch am Anfang einer Reise, die weit mehr als Produkte und Services umfasst, auch die Kommunikation zwischen Menschen sowie zwischen Menschen und Maschine, kaufmännische Interaktion zwischen Unternehmen, Dokumentation und Datenschutz werden durch die Digitalisierung neu definiert. Thema ist auch die weitere Globalisierung der Wirtschaftswelt und auch der technischen Systeme.“

    André Vennemann, Vertriebsdirektor Industrie Deutschland–Österreich, Grundfos

    Bild: Grundfos

  • „Durch ihre Spezialisierung auf die Chemiebranche, den Drei-Jahres-Rhythmus und ihre Größe ist die Achema ein wichtiger Treffpunkt für Experten aus dem In- und Ausland. Es war spannend zu sehen, wie sehr die Digitalisierung auch in der Chemie an Bedeutung gewinnt. Viele Besucher haben sich für Lösungen in diesem Bereich interessiert und sehen darin einen Mehrwert für ihre Arbeit. Passend dazu machten auch wir Industrie 4.0/IIoT zum Hauptthema. Trends für die Achema 2021 werden die weitere digitale Vernetzung der Anlagen und Geräte sowie die sich daraus ergebenden neuen Anwendungen und ihr Mehrwert für die Anlagenbetreiber sein. Auch die modulare und kundenspezifische Produktion in kleinen Chargen, Stichwort „flexible Produktion“, wird weiter an Bedeutung gewinnen.“

    Holger Sack, Leiter Produktmanagement, Vega

    Bild: Vega

  • „Für uns ist die Achema die wichtigste Messe, die alle Akteure dieses Bereichs versammelt und neue, wichtige Verbindungen und Wissensaustausch ermöglicht. Schlüsseltrends, die die Inline­Instrumentierung heute prägen, sind intelligente Sensoren, IoT­ Implementierungen und die Fähigkeit, Multisensor­Messungen zu verarbeiten. Wir haben auf der Messe gezeigt, wie diese technologischen Fortschritte genutzt werden können: Unsere Prozessrefraktometer nutzen eingebettete Intelligenz, arbeiten autark und verbinden sich über Industrial Ethernet direkt mit Automatisierungssystemen. Echtzeitdaten und ­analysen für Mehrkomponentenanwendungen werden bereitgestellt. Wir erwarten auf der Achema 2021 die Zusammenführung von WLAN-Kommunikation mit intelligenten Sensoren.“

    Juha Paldanius, Area Manager, K-Patents

    Bild: K-Patents

  • „Die Achema ist für uns eine wichtige Plattform, um unsere Produkte und Lösungen für die Prozesstechnik einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Hier treffen wir OEMs und Endkunden wichtiger Branchen für unsere Unternehmensgruppe. Wir freuen uns, dass unsere Produkte und Digitalisierungskonzepte auf so reges Interesse gestoßen sind. Unsere Lösungen für Pumpen, Rührwerke und Fördersysteme fanden großen Anklang und wir haben gute Gespräche mit Kunden und Interessenten geführt sowie viele wertvolle Kontakte geknüpft. Die Themen Digitalisierung und Energieeffizienz werden in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren und sicherlich auch in drei Jahren wieder im Fokus der Messe stehen.“

    Jörg Niermann, Bereichsleiter Marketing, Nord Drivesystems Gruppe

    Bild: Nord Drivesystems Gruppe

  • „Für uns als Spezialist für Druck- und Temperaturmesstechnik sind das internationale Fachpublikum sowie der Fokus auf die Prozessindustrie große Pluspunkte der Achema. Die gute, themenorientierte Belegung der Hallen ermöglicht zudem eine gezielte Kundenansprache. Besonders gefreut haben uns in diesem Jahr die zahlreichen positiven Rückmeldungen auf unsere neue Geräteserie – diese zeigen, dass wir uns auch vor größeren Wettbewerbern nicht verstecken müssen. Ein Trend, der sich schon jetzt abgezeichnet hat, ist die zunehmende Digitalisierung: Unsere IO-Link-Serie für hygienische Prozesse ist schon in diesem Jahr auf großes Interesse gestoßen und wir erwarten, dass das Thema 2021 noch stärker in den Fokus rücken wird.“

    Matthias Dühr, ppa. Sales Director, Labom Mess- und Regeltechnik

    Bild: Labom Mess- und Regeltechnik

  • „Das Achema-Fokusthema „Biotech for Chemistry“ ist ein Trend, den auch die Pörner Gruppe bedient. Mit dem Gewinn des Innovation-Awards für die Reishülsen-Technologie in dieser Kategorie haben wir ein starkes Zeichen gesetzt, dass Ökonomie und Ökologie vereinbar sind. Die patentierte Technologie ermöglicht die nachhaltige Herstellung von High-Tech-Silikaten aus dem Abfallprodukt Reisschale. Die Planung der weltweit ersten Anlage zur Herstellung von e-crude aus CO2, Wasser und Ökostrom zielt ebenfalls auf diesen Trend und fand hohe Aufmerksamkeit unter den Besuchern. Insgesamt verlief die Achema für uns als Anlagenplaner erfolgreich. Die Gespräche mit potentiellen Kunden aus der ganzen Welt waren quantitativ als auch qualitativ hochwertig.“

    Peter Schlossnikel, Geschäftsführer, Pörner Gruppe

    Bild: Pörner Ingenieurgesellschaft

  • „Highlight der Achema 2018 waren die vielen jungen Besucher und jungen Aktionen, die wir als Verein Deutscher Ingenieure (VDI) begleitet und unterstützt haben, wie der Achema-Gründerpreis für innovative Start-ups, die Achema-Reporter der VDI-Mitgliedzeitschrift CITplus des Wiley Verlags und die Schüler-Ralley des IASS Potsdam. Die Achema 2018 präsentierte sich erneut als Leitmesse für die Chemie- und Prozessindustrie, auf der viele innovative Themen wie Ressourceneffizienz, Modulare Anlagen, Biotechnologie, Medizintechnik und auch Natur- und Umweltschutz zunehmend Raum gewinnen und auch auf dem VDI-Stand nachgefragt wurden.“

    Dr. Ljuba Woppowa, Geschäftsführerin, VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences, VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

    Bild: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)

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