Wer jetzt falsch abbiegt, hat ein Problem!

Mobilität strategisch neu denken

Weidmüller GmbH & Co. KG

Elektrifizierung, Ladeinfrastruktur und digitale Mobilitätsangebote stellen die Branche vor neue strategische Herausforderungen.

Bild: teilnehmende Unternehmen; iStock, Yuri_Arcurs
04.09.2026

Elektrifizierung, Ladeinfrastruktur, neue Antriebstechnologien und digitale Mobilitätsangebote verändern die Branche spürbar. Für Unternehmen kommt es dabei mehr denn je darauf an, Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Zwischen wachsendem Investitionsdruck, neuen gesetzlichen Vorgaben und veränderten Kundenbedürfnissen gilt es, die eigene Mobilitätsstrategie zukunftsfähig auszurichten. Welche Themen dabei künftig den Takt vorgeben, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Das sagen die Experten:

Bildergalerie

  • Martin Sykora, Leiter Vertrieb Mobileelektronik, Bosch Rexroth: 2027 werden mit der neuen EU-Maschinenverordnung, dem Cyber Resilience Act und dem EU AI Act gleich drei neue normative Grundlagen vollständig verpflichtend. Für Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen ist es daher unerlässlich, sich intensiv mit den Themen Cybersecurity, funktionale Sicherheit sowie Künstliche Intelligenz zu beschäftigen. Wir unterstützen sie in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Bosch-Gruppe mit unserer langjährigen Expertise und mit normgerechten Lösungen aus dem ganzheitlichen BODAS Ecosystem für die digitale Transformation mobiler Arbeitsmaschinen. So lassen sich Sicherheitsrisiken einfacher beherrschen, gesetzliche Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Leistung, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit mobiler Arbeitsmaschinen steigern.

    Martin Sykora, Leiter Vertrieb Mobileelektronik, Bosch Rexroth: 2027 werden mit der neuen EU-Maschinenverordnung, dem Cyber Resilience Act und dem EU AI Act gleich drei neue normative Grundlagen vollständig verpflichtend. Für Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen ist es daher unerlässlich, sich intensiv mit den Themen Cybersecurity, funktionale Sicherheit sowie Künstliche Intelligenz zu beschäftigen. Wir unterstützen sie in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Bosch-Gruppe mit unserer langjährigen Expertise und mit normgerechten Lösungen aus dem ganzheitlichen BODAS Ecosystem für die digitale Transformation mobiler Arbeitsmaschinen. So lassen sich Sicherheitsrisiken einfacher beherrschen, gesetzliche Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Leistung, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit mobiler Arbeitsmaschinen steigern.

    Bild: Bosch Rexroth

  • Peter Schiefer, Präsident und CEO, Division Automotive, Infineon Technologies: Differenzierung und Wertschöpfung im Fahrzeug verlagern sich zunehmend von der Hardware zur Software. Künftige Fahrzeuge werden über ihre gesamte Lebensdauer hinweg durch Updates, digitale Dienste und KI-basierte Funktionen weiterentwickelt. Deshalb sind Software-definierte Fahrzeuge für Infineon aktuell das wichtigste Mobilitätsthema. Der Wandel erfordert leistungsfähige, sichere und energieeffiziente Rechenplattformen, extrem schnelle Kommunikation zwischen Steuergeräten sowie eine intelligente und zuverlässige Stromversorgung. Mit unseren Mikrocontrollern, Konnektivitätslösungen und smarten Schaltern schaffen wir die Grundlage für zonale Architekturen, die solche Fahrzeuge möglich machen.

    Peter Schiefer, Präsident und CEO, Division Automotive, Infineon Technologies: Differenzierung und Wertschöpfung im Fahrzeug verlagern sich zunehmend von der Hardware zur Software. Künftige Fahrzeuge werden über ihre gesamte Lebensdauer hinweg durch Updates, digitale Dienste und KI-basierte Funktionen weiterentwickelt. Deshalb sind Software-definierte Fahrzeuge für Infineon aktuell das wichtigste Mobilitätsthema. Der Wandel erfordert leistungsfähige, sichere und energieeffiziente Rechenplattformen, extrem schnelle Kommunikation zwischen Steuergeräten sowie eine intelligente und zuverlässige Stromversorgung. Mit unseren Mikrocontrollern, Konnektivitätslösungen und smarten Schaltern schaffen wir die Grundlage für zonale Architekturen, die solche Fahrzeuge möglich machen.

    Bild: Infineon

  • Christian Lauerer, Market Segment Manager Automotive, Rohde & Schwarz: Software-defined Vehicles sind kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Entwicklungsrealität. Entscheidend wird, wie früh sich Fehler virtuell erkennen lassen: Shift Left, also frühzeitige Validierung, digitale Zwillinge und Frontloading rücken ins Zentrum. Für uns bedeutet das: näher an die Chipentwickler, früher in A- und B-Musterphasen, konsequenter bei produktionsnahen Referenztests. Wer OEMs, Halbleiterhersteller und neue Fertigungspartner zusammenbringt, verkürzt Entwicklungszyklen und senkt Risiken. Der Markterfolg hängt zunehmend davon ab, wie zuverlässig Innovationen bereits vor der Erprobung auf der Straße abgesichert werden und in der Fähigkeit, Testen als Innovationsmotor zu begreifen.

    Christian Lauerer, Market Segment Manager Automotive, Rohde & Schwarz: Software-defined Vehicles sind kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Entwicklungsrealität. Entscheidend wird, wie früh sich Fehler virtuell erkennen lassen: Shift Left, also frühzeitige Validierung, digitale Zwillinge und Frontloading rücken ins Zentrum. Für uns bedeutet das: näher an die Chipentwickler, früher in A- und B-Musterphasen, konsequenter bei produktionsnahen Referenztests. Wer OEMs, Halbleiterhersteller und neue Fertigungspartner zusammenbringt, verkürzt Entwicklungszyklen und senkt Risiken. Der Markterfolg hängt zunehmend davon ab, wie zuverlässig Innovationen bereits vor der Erprobung auf der Straße abgesichert werden und in der Fähigkeit, Testen als Innovationsmotor zu begreifen.

    Bild: Rohde & Schwarz

  • Patrick Brunner, R&D Automotive - Head of E-Mobility, Rosenberger: Der globale Wettbewerb in der Automobilindustrie verlangt kürzere Entwicklungszyklen, wettbewerbsfähige Gesamtkosten und hohe technische Qualität. Mit der konsequenten Neuaufstellung unseres HV-Portfolios haben wir eine starke Basis geschaffen: leistungsfähige, global verfügbare Produkte zu attraktiven Konditionen. Das unterstreicht unsere Leistungsfähigkeit als weltweit agierender innovationsstarker Partner mit höchsten Qualitätsstandards – mit digitalen Zwillingen, virtueller Validierung und datenbasierter Produktentwicklung. So senken wir Änderungsaufwand und minimieren Qualitätsrisiken, verkürzen Entwicklungszeiten und sind ein verlässlicher Partner.

    Patrick Brunner, R&D Automotive - Head of E-Mobility, Rosenberger: Der globale Wettbewerb in der Automobilindustrie verlangt kürzere Entwicklungszyklen, wettbewerbsfähige Gesamtkosten und hohe technische Qualität. Mit der konsequenten Neuaufstellung unseres HV-Portfolios haben wir eine starke Basis geschaffen: leistungsfähige, global verfügbare Produkte zu attraktiven Konditionen. Das unterstreicht unsere Leistungsfähigkeit als weltweit agierender innovationsstarker Partner mit höchsten Qualitätsstandards – mit digitalen Zwillingen, virtueller Validierung und datenbasierter Produktentwicklung. So senken wir Änderungsaufwand und minimieren Qualitätsrisiken, verkürzen Entwicklungszeiten und sind ein verlässlicher Partner.

    Bild: Rosenberger

  • Detmar Saalmann, Business Development Manager, Weidmüller: Die Bahnindustrie steht vor der Herausforderung, die Mobilitätswende mit begrenzten Ressourcen schneller umzusetzen. Deshalb hat die Steigerung der Effizienz über den gesamten Lebenszyklus von Schienenfahrzeugen für uns in den nächsten 12 Monaten höchste Priorität. Im Fokus stehen Lösungen, die Entwicklungs-, Installations- und Wartungsaufwände reduzieren und gleichzeitig höchste Zuverlässigkeit gewährleisten. Mit innovativen Verbindungstechnologien wie SNAP IN ermöglichen wir eine deutlich schnellere, fehlerfreie und automatisierbare Verdrahtung. So unterstützen wir Hersteller und Betreiber dabei, Kapazitäten auszubauen, Projekte schneller umzusetzen und die Verfügbarkeit moderner, nachhaltiger Bahnsysteme deutlich zu erhöhen.

    Detmar Saalmann, Business Development Manager, Weidmüller: Die Bahnindustrie steht vor der Herausforderung, die Mobilitätswende mit begrenzten Ressourcen schneller umzusetzen. Deshalb hat die Steigerung der Effizienz über den gesamten Lebenszyklus von Schienenfahrzeugen für uns in den nächsten 12 Monaten höchste Priorität. Im Fokus stehen Lösungen, die Entwicklungs-, Installations- und Wartungsaufwände reduzieren und gleichzeitig höchste Zuverlässigkeit gewährleisten. Mit innovativen Verbindungstechnologien wie SNAP IN ermöglichen wir eine deutlich schnellere, fehlerfreie und automatisierbare Verdrahtung. So unterstützen wir Hersteller und Betreiber dabei, Kapazitäten auszubauen, Projekte schneller umzusetzen und die Verfügbarkeit moderner, nachhaltiger Bahnsysteme deutlich zu erhöhen.

    Bild: Weidmüller

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