Kuka-CEO Dr. Till Reuter wird sein Amt im Dezember vorzeitig beenden.

Bild: Kuka

Einvernehmliches Ende Kuka-CEO geht in vorzeitigen Ruhestand

26.11.2018

Der Kuka-Aufsichtsrat und Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender von Kuka, haben vereinbart, das Vorstandsamt von Dr. Till Reuter als CEO vorzeitig im Dezember zu beenden. Peter Mohnen übernimmt die Funktion des Interim-CEO, Andreas Pabst die des Interim-CFO.

Dr. Till Reuter ist seit fast zehn Jahren Kuka Vorstandsvorsitzender. Er trat 2009 in das Unternehmen ein und führte Kuka aus der Wirtschaftskrise. Unter seiner Leitung konnte das Unternehmen seine führende Position im Automobilbereich halten und sich weiter in neuen Märkten positionieren. Gemeinsam mit dem Kuka-Team prägte Reuter die Strategie zu Industrie 4.0, kollaborativen Robotern und Wachstum in China.

„Ich bin stolz darauf, die letzten zehn Jahre Teil von Kuka gewesen sein und die Robotik gemeinsam mit dem Team weiterentwickelt zu haben. Robotik und Automatisierung sind die Schlüsselthemen der Zukunft. Viel Glück für das gesamte Team. Ihr habt immer meine Unterstützung,“ kommentierte Dr. Till Reuter. Dr. Andy Gu, Vorsitzender des Aufsichtsrats, sagte:„Im Namen des Aufsichtsrats und des gesamten Unternehmens danke ich Dr. Reuter für seinen großen Einsatz, mit dem er den Umschwung von Kuka seit seiner Übernahme im Jahr 2009 erfolgreich bewältigt hat. Kuka ist gut positioniert, um wieder auf den Weg des nachhaltigen Wachstums zu gelangen, indem das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach intelligenter Robotik profitiert und Position auf dem chinesischen Markt stärkt.

Bestehende Investorenverträge bleiben bestehen

Alle bestehenden Investorenverträge, die Kuka mit Midea als Mehrheitsaktionär unterzeichnet hat, einschließlich der Abschirmvereinbarung zum Schutz des geistigen Eigentums von Kuka bleiben unverändert bestehen. Midea bekundete die Unterstützung für die Wachstumsstrategie von Kuka, darunter die Entwicklung des chinesischen Marktes, die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung, Investitionen in Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie ein starkes Engagement für die Präsenz von Kuka in Deutschland.

Erst vor einem Monat hatte Kuka seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 angepasst und die Prognose vom Jahresbeginn nach unten korrigiert.

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