Die Glasfassade der neuen Krohne-Zentrale in Duisburg besticht durch ein offenes Design.

Bild: Krohne

Bekenntnis zum Standort Duisburg Krohne weiht neue Konzernzentrale ein

11.04.2017

Am Donnerstag, den 6. April 2017, wurde die neue Konzernzentrale von Krohne feierlich eingeweiht.

Nach der Begrüßung durch Michael Rademacher-Dubbick, Geschäftsführer der Krohne Gruppe und Vertreter der Eigentümerfamilie, sprachen auch der Architekt Philipp Baumhauer sowie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link zu den Mitarbeitern und Gästen. Bezeichnet wurde das Gebäude unter anderem als neues archtektonisches Wahrzeichen der Stadt.

Rekordverdächtige Bauzeit

Da der vorhandene Platz für die knapp 700 Mitarbeiter am Stammsitz nicht mehr ausreichte, entschied sich das Unternehmen gegen Ende des Jahres 2013 für einen Neubau, der gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Standort Duisburg darstellen sollte. Das neue Gebäude mit 7 Etagen und einer markanten Ganzglasfassade wurde in weniger als 2 Jahren errichtet. Nach dem Spatenstich im November 2014 erfolgte die Gesamtfertigstellung im Oktober 2016. Die Ausstattung mit Arbeitsplätzen und der Umzug der Mitarbeiter fand ab November 2016 statt. Das Investitionsvolumen addierte sich auf über 16 Millionen Euro.

Deutschlandweiter Wettbewerb

Zunächst wurde das Projekt als deutschlandweiter Wettbewerb behandelt: 5 Architekturbüros reichten Entwürfe ein, die sich in der Gestaltung und den veranschlagten Baukosten stark voneinander unterschieden. Neben der Transparenz und Offenheit durch die Glasfassade sowie der klaren Form war die Integration in die bestehende Architektur ausschlaggebend für die Wahl des Berliner Architektenbüros Baumhauer.

Effizentes Energiekonzept

Die neue Konzernzentrale umfasst eine Nutzfläche von 8.195 m² und bietet Platz für ca. 250 Büroarbeitsplätze, einige Besprechungsräume sowie einen großen Saal. Die doppelschalige Außenhülle isoliert es nicht nur gegen den Lärm der Außenwelt, sondern trägt auch zum Energie- und Klimakonzept des Gebäudes bei, denn dank dieser Konstruktion kann es durch gezielte Luftführung klimatisiert werden. Mit einer Kombination aus Wärmepumpen, Erdsonden, Betonkernaktivierung und einem Anschluss an das Duisburger Fernwärmenetz erfüllt es die neuesten Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Aufgrund seiner Höhe von 27 m ist das Gebäude auch abseits der umliegenden Straßen und Autobahnen nicht zu übersehen.

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