Die Lösungen von Bartec kommen bei der Impfstoffproduktion von Covid-19-Vakzinen zum Einsatz.

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Alles unter Kontrolle (Promotion) Ex-geschützte Schaltanlage für die Impfstoffproduktion

14.04.2022

Die Herstellung von Pharmazeutika und Impfstoffen sowie die Vorbereitung dazu ist komplex und stellt höchste Ansprüche an Präzision, Reinheit und Sicherheit. Zu viel steht in jeder Hinsicht auf dem Spiel. Daher werden insbesondere an Steuerungskomponenten von (Produktions-)Prozessen strenge Maßstäbe angelegt.

Bartec hat als Experte für Sicherheit im Ex-Bereich jetzt gemeinsam mit seinem Kunden GfS Automation bei Frankfurt, einem Spezialisten für Industrieautomatisierung, eine Schaltanlage entwickelt und geliefert, die im Ex-Bereich bei der Impfstoffproduktion von Vakzinen gegen das Covid-19-Virus zum Einsatz kommt. Sie wurde nach dem Ex-Schutz-Prinzip der Überdruckkapselung konstruiert:

Dabei wird die Schaltanlage durch Einbringen eines Schutzgases gespült und unter Überdruck gehalten, sodass ein mögliches explosives Gas aus der Umgebung nicht eindringen kann. Die auf diese Weise geschützte Zündquelle in der Schaltanlage kann somit explosives Gas nicht entzünden. „Wir freuen uns sehr, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten können,“ so Robert Kancar, Business Development Manager ESS bei Bartec Vertrieb Deutschland.

Die von Bartec konstruierte Lösung unterscheidet sich von Wettbewerbsprodukten durch die hohe Fertigungstiefe beziehungsweise die Verwendung eigens entwickelt und gefertigter Ex-Komponenten und -Baugruppen. Gerade bei überdruckgekapselten Gehäusen ist es von erheblichem Vorteil, wenn alle am Gehäuse verbauten Komponenten, wie Schalter, Taster, Comex-Bedienelemente, Bedien- und Anzeigeeinheiten (Polaris) sowie die Steuerung der Überdruckkapselung − das Ex-p-Steuergerät Silas−, aus eigenem Portfolio stammen.

Hier spielen Faktoren wie die Passgenauigkeit, Fertigungsqualität und Zuverlässigkeit eine extrem wichtige Rolle. Zudem erleichtert dies die Konstruktion und beschleunigt die Zulassung; Lieferzeiten lassen sich besser kalkulieren und Kostenvorteile realisieren. Im Inneren ändert sich dagegen wenig: die durch den Kunden vorgegebenen beziehungsweise verbauten Steuerungskomponenten sind zum Großteil mit denen der (nicht ex-geschützten) Industrieversion identisch.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Jochem Halberstadt, Teamleiter Hardware Planung Automation bei GfS, zeigte sich sehr angetan von der hohen Flexibilität von Bartec und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: „Wir erarbeiten die kundenspezifischen Lösungen in sehr engem Kontakt. Die Seminare zum Explosionsschutz der Bartec-Academy waren ausgesprochen wertvoll und hilfreich, denn hier wurden unsere Mitarbeitenden bestens für die anspruchsvollen Anforderungen im Explosionsschutz geschult.“

Unterdessen ist der Grundtyp des Kontroll-/Schaltschranks schon mehrmals gefertigt und geliefert worden; Unterschiede gab es lediglich bei der Wahl des auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Kühlsystems. Es kamen sowohl Luft- wie eine Luft-Wasserkühlung zum Einsatz. Nach erfolgreicher Abnahme durch GfS und den Endkunden sind die Schaltschränke unterdessen im Einsatz – Covid 19 bleibt auch im Jahr 2022 ein Thema. Bartec hat damit einmal mehr seine Kompetenz und Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Bildergalerie

  • Prinzip der Ex-p-Überdruckkapselung: Der Überdruck im Innern des Gehäuses sorgt dafür, dass keine explosionsfähigen Gase von außen in das Gehäuse eindringen können.

    Bild: Bartec

  • Das Ex-p-Produktportfolio von Bartec deckt vom Ex-p-Steuergerät mit dem zugehörigen Komponenten bis hin zur Komplett-Ex-p-Lösung das ganze Spektrum ab.

    Bild: Bartec

  • Die ideale Lösung ist für viele Anwendung die Ex-p-Überdruckkapselung. Diese Technologie bietet die Möglichkeit, hochflexibel und wirtschaftlich Standardgeräte für den Ex-Bereich, für die Zonen 1, 2 und 21, 22 umzurüsten.

    Bild: Bartec

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