Steigende Energiepreise und eine strengere CO2-Bepreisung fordern die Industrie, ihren CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren. Bosch Rexroth setzt bei der Fertigung seiner Aluminiumprofile bei den vorgelagerten CO2-Emissionen an und nutzt Rohmaterial (Bolzen) mit einem Product Carbon Footprint (PCF) von ≤ 5 kg CO2eq/kg Al. Das sind fast 50 Prozent weniger als der Durchschnittswert für in Europa verwendetes Primäraluminium (9,7 kg CO2eq/kg Al).
Bei einem typischen Montagearbeitsplatz von 1.000 mm Breite, 600 mm Tiefe und einem Aluminiumanteil von 34,3 kg sollen sich mit den Low-Carbon-Aluminiumprofilen 161 kg CO2 einsparen lassen. Bei zehn Arbeitsplätzen entspricht das einer Einsparung von 1,6 t CO2. Langfristig will das Unternehmen den CO2-Fußabdruck durch die Steigerung der Recyclingquote und die effiziente Nutzung von Sekundäraluminium weiter senken. Kunden können so wiederum den CO2-Fußabdruck ihrer eigenen Produkte verringern.
Zudem stellt Bosch Rexroth auf Nachfrage den Cradle-to-Gate-PCF (von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor) seiner Aluminiumprofile sowie von über 300.000 weiteren Standardkomponenten zur Verfügung. Kunden können diese zur Berechnung des PCF-Wertes eigener Maschinen und Anlagen nutzen. Das Unternehmen informiert über seine Aluminiumprofile auch auf der diesjährigen LogiMAT in Halle 8, Stand B41.