Der Arkona-Windpark konnte deutlich früher als geplant fertiggestellt werden.

Bild: Siemens Gamesa; Paul Langrock

Offshore-Windpark Arkona in Rekordzeit installiert

18.04.2019

Am 16. April ist der Offshore-Windpark Arkona feierlich durch die Eigentümer E.on und Equinor in der deutschen Ostsee eröffnet worden. Siemens Gamesa hat die Bauarbeiten inklusive der Installation und Inbetriebnahme der 60 SWT-6.0-154 Direct Drive Offshore-Windturbinen in einer Rekordzeit von nur fünf Monaten zwischen Juni und Oktober 2018 durchgeführt.

Der Arkona Windpark verfügt über eine Gesamtleistung von 385 MW und wird rund 400.000 deutsche Haushalte mit Strom versorgen. Siemens Gamesa hat die Windturbinen des Windparks auf einer Fläche von 39 Quadratkilometern auf sogenannten Monopile-Fundamenten in Wassertiefen zwischen 23 und 37 Metern installiert. Der Windpark liegt in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Ostsee, 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen.

Eine Turbine in 24 Stunden installiert

Die gesamten Arbeiten konnten gemeinsam mit dem Bauherrn reibungslos aus dem zur Verfügung gestellten Hafen Sassnitz-Mukranin fünf Monaten erledigt werden. Siemens Gamesa setzte sein 24-One-Konzept ein, bei dem eine Turbine innerhalb von 24 Stunden installiert wird. Ziel ist es, durch ein effizientes Projektmanagement die Installationszeiten zu reduzieren und so den Kundennutzen zu erhöhen.

In nur gut drei Monaten wurden die Offshore-Turbinen von einem durch den Betreiber gestellten Installationsschiff aus installiert. Nur zwei Tage nach Abschluss der Installationsarbeiten waren alle Windturbinen auf See voll einsatzfähig. Der Windpark konnte somit deutlich früher als geplant fertiggestellt und von dem Betreiberkonsortium, bestehend aus dem deutschen Energieversorger E.on und dem norwegischen Energieunternehmen Equinor, in Betrieb genommen werden.

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