Nach dem Ende des Joint Venture soll Sensia als unabhängige Einheit Automatisierungs- und Digitalisierung lösungen für die Öl- und Gasindustrie zur Verfügung Stellen

Bild: Rockwell

Automatisierungslösungen für Öl- und Gasindustrie Abschluss des Joint Ventures Sensia bekanntgegeben

15.10.2019

Rockwell Automation und Schlumberger gaben heute den Abschluss ihres zuvor angekündigten Joint Ventures Sensia bekannt, dem ersten digital ausgerichteten Anbieter von integrierten Automatisierungslösungen für die Öl- und Gasindustrie.

Das Joint Venture nutzt Schlumbergers Kenntnisse in der Öl- und Gasbranche und die Erfahrung von Rockwell Automation in der Automatisierungs- und Informationstechnik, um den schnell wachsenden Markt der Öl- und Gasindustrie bedienen zu können.

„Sensia wird allen Unternehmen der Öl- und Gasbranche industrietaugliche Lösungen für die Digitalisierung und nahtlose Automatisierung zur Verfügung stellen, damit ihre Anlagen produktiver und profitabler laufen“, sagte Allan Rentcome, Chief Executive Officer von Sensia. „Die Öl- und Gasförderung, der Transport und die Verarbeitung werden dadurch einfacher, sicherer und zuverlässiger.“

Sensia mit Hauptsitz in Houston, Texas, wird voraussichtlich einen anfänglichen Jahresumsatz von 400 Millionen US-Dollar erzielen und rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Sensia wird als unabhängige Einheit operieren, wobei Rockwell Automation 53 Prozent und Schlumberger 47 Prozent der Anteile des Joint Ventures halten werden. Rockwell Automation leistete bei Abschluss eine Barzahlung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar an Schlumberger.

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