Die Eröffnungszeremonie des neuen Werks wurde von zahlreichen Ehrengästen mit Ansprachen begleitet.

Erster Erweiterungsbau eröffnet Yamaichi baut Fertigungskapazitäten in Europa aus

08.09.2020

Die japanische Firmengruppe Yamaichi Electronics produziert seit knapp 15 Jahren in Frankfurt an der Oder, dem einzigen Fertigungsstandort des Konzerns in Europa. Jetzt hat die Firmenleitung den ersten Erweiterungsbau eingeweiht, eine Fertigung auf gut 7.000 m2.

Die 2006 bezogenen Werkshallen im ehemaligen Halbleiter-Werk in Frankfurt-Markendorf waren den benötigten Produktionskapazitäten von Yamaichi nicht mehr gewachsen. Aus diesem Grund entschied sich die europäische Firmenleitung für einen erweiterten Neubau.

Am 3. September 2020 war es nun soweit: Nach einem Jahr Bauzeit und der erfolgreichen Inbetriebnahme im April wurde das neue Werk im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eingeweiht und der Öffentlichkeit präsentiert. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, darunter Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie, und René Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt an der Oder. Sie begleiteten den zeremoniellen Akt zusammen mit dem European President von Yamaichi, Helge Puhlmann.

„Natürlich freuen wir uns über die kurze Bauzeit, die termingerechte Fertigstellung und den reibungslosen Start der Produktion“, sagt Puhlmann. „Aber richtig stolz bin ich auf das tolle Team, mit dem wir am neuen Standort unsere Erfolgsgeschichte fortsetzen.“

Produktion kleiner, mittlerer und großer Serien

Die neuen Fertigungshallen umfassen rund 7.000 m2 Fläche, das entspricht etwas mehr als einem Fußballfeld. Vom bisherigen Standort in Markendorf liegen sie fußläufig 15 Minuten entfernt. Laut Yamaichi ist die dortige Produktion hochautomatisiert und mit der neuesten Industrie-4.0-Technologie ausgestattet.

Hergestellt wird für Märkte wie Halbleiter, Automatisierung, Industrie, Automotive, Medizintechnik oder Mess- und Prüftechnik. Die Produkte umfassen Kabelkonfektionen, umspritzte M12-Rundsteckverbinder, metallische Push-Pull-Rundsteckverbinder, RJ45, USB, für raue Einsatzumgebungen geschützte Ethernet-Steckverbinder, flexible Flachbandkabel sowie Prüfadapter für Halbleiter-Bausteine. Auch Baugruppen werden assembliert, Federkontaktstifte gedreht sowie Einzellitzen kompaktiert.

Die notwendige Flexibilität zur Produktion in kleinen, mittleren und großen Serien soll das neue Werk bieten. Die Fertigung ist nach ISO 9001 und ISO 14.001 zertifiziert.

Bildergalerie

  • Vom Baubeginn bis zur Inbetriebnahme der über 7.000 m2 großen Werkshallen verging nur ein Jahr.

    Bild: Yamaichi

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