Steigende Ansprüche an Prozessstabilität, Energieeffizienz und Lärmschutz machen eine veränderte Auslegung von Förder- und Transfersystemen erforderlich. Der Automatisierungsspezialist Kendrion hat mit seinen elektromagnetischen Stoppern die optimale Lösung für diese Herausforderung entwickelt. Die Stopper ermöglichen eine schnelle, hochgenaue und geräuscharme Umsetzung zentraler Stopp- und Positionierfunktionen. Da keine Druckluft-Infrastruktur benötigt wird, fallen zudem nur geringe Betriebs- und Energiekosten an.
In Förder- und Transferstraßen übernehmen Stopper eine Schlüsselrolle: Sie vereinzeln Paletten und Werkstückträger, positionieren sie exakt an Bearbeitungsstationen und müssen auch bei hohen Taktzahlen reproduzierbar arbeiten. Die elektromagnetischen Stopper von Kendrion werden direkt über 24 V DC angesteuert und lassen sich ohne Ventiltechnik oder Pneumatik-Peripherie in gängige SPS- und IO-Architekturen integrieren.
Fördertechnik vereinfacht: Stopper ohne Ventiltechnik
„Mit unserem elektromagnetischen Stopper ersetzen wir Pneumatik durch eine rein elektrische Lösung, die Betriebskosten senkt, Geräusche reduziert und Anlagenkonzepte deutlich vereinfacht“, so Peter Deckel, Produktmanager bei Kendrion. Elektromagnetische Stopper von Kendrion sind sowohl in einer gedämpften als auch in einer ungedämpften Ausführung verfügbar. Die ungedämpfte Variante ist für hohe Massen und schnelle Takte ausgelegt. Sie erreicht eine im Lebensdauertest nachgewiesene Performance von bis zu 25 kg bei Fördergeschwindigkeiten von bis zu 20 m/min. Damit eignen sich die ungedämpften Stopper besonders für robuste Anwendungen mit hohen Durchsätzen.
Für Einsatzgebiete, in denen eine hohe Positioniergenauigkeit und Materialschonung erforderlich sind, steht eine gedämpfte Version zur Verfügung. Diese ermöglicht ein sanftes, kontrolliertes Abbremsen von Werkstückträgern mit einem Gewicht von bis zu 15 kg. Dadurch werden die mechanischen Belastungen im System reduziert. Die sehr kurzen Schaltzeiten dieser Stopper unterstützen präzise und wiederholungsgenaue Positionierprozesse, selbst bei hohen Bandgeschwindigkeiten.
Kompakte Stopper erhöhen Anlagenverfügbarkeit
Die schlanke Bauform der elektromagnetischen Stopper erleichtert ihre Integration in bestehende Förder- und Transferstraßen. Optional verfügbare Zustandsüberwachungen erhöhen die Anlagenverfügbarkeit. Besucher können die Funktionsweise der Stopper vom 24. bis 26. März 2026 in Stuttgart in Halle 1 an Stand GA35 direkt am Exponat nachvollziehen.