Steigende Kosten, volatile Märkte und hoher Digitalisierungsdruck fordern die Prozessindustrie heraus. Produktionsunternehmen benötigen Systeme, die Veränderungen und eine hohe Reaktionsfähigkeit unterstützen. Genau hier setzt HYDRA X for Process an: als offene, modulare Lösung für eine gezielte Transformation der Produktion.
Die Prozessindustrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Strenge regulatorische Anforderungen, steigende Energiekosten und volatile Lieferketten zwingen Unternehmen, Ausschuss zu reduzieren, Prozesse zu optimieren und schneller auf Änderungen zu reagieren. Doch die Studie „Digitalisierung 2024“ von Staufen zeigt, dass viele Industrieunternehmen in der DACH-Region weiterhin mit unstrukturierten Daten und fehlenden Analysekompetenzen kämpfen – rund 59 Prozent gelingt es nicht, Daten in konkrete Maßnahmen zu überführen.
Speziell für die Prozessindustrie konzipiert
HYDRA X for Process bietet für diese Herausforderungen die Lösung. Da das Manufacturing Execution System (MES) für die Anforderungen der Prozessindustrie entwickelt wurde, ist es exakt auf die besonderen Herausforderungen der anspruchsvollen Branchen abgestimmt. Es überwacht die Prozesse kontinuierlich, steuert und optimiert sie gezielt.
Das HYDRA X for Process deckt aber weit mehr Anforderungen der Prozessindustrie ab als klassische MES-Lösungen. Dazu gehören unter anderem die Steuerung der Rohstoffbereitstellung, Funktionen für Energie- und Qualitätsmanagement sowie die Chargendokumentation und die digitale Abbildung von Checklisten. Diese Funktionen ermöglichen eine konsistente Datengrundlage und unterstützen die Einhaltung von Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen.
Dadurch können Produktionsverantwortliche jederzeit in Echtzeit den Zustand von Anlagen, Chargen und Ressourcen überblicken – auch bei komplexen Rezepturen, langen Produktionszyklen und variablen Rohstoffen. Zudem kann mit einer KI-optimierten Planung die Anlageneffizienz deutlich gesteigert werden. So werden Prozesse nicht nur effizienter, sondern sicherer und auditfähig.
Flexibel anpassbar und zukunftsfähig
Die Grundlage für die durchgängige Sichtbarkeit von Daten und Prozessen liegt in der offenen, modularen Architektur. Herzstück ist die Manufacturing Integration Platform (MIP) – eine Integrationsplattform, die als zentrale Datendrehscheibe fungiert.
Auf dieser Plattform laufen sogenannte mApps (Manufacturing Apps) – spezialisierte Anwendungen für einzelne Anwendungsbereiche wie Compounding Management, Recipe Management, Process Safety & Integrity oder Regulatory & Compliance Management. Diese Bausteine ermöglichen es Unternehmen, ihre Softwarelandschaft exakt auf ihre individuellen Anforderungen zuzuschneiden. Gleichzeitig können zusätzliche Funktionen jederzeit ergänzt werden. Sobald sich die prozessbasierte Produktion hin zur diskreten Fertigung verändert – etwa beim Verpacken der Produkte – kann auch das abgebildet werden. Dazu vereint HYDRA X for Process Anwendungen aus Prozessindustrie und diskreter Fertigung in einer Lösung – ohne Systemwechsel.