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Ressourcenschonende Flaschenreinigung Wasser in der Brauerei sparen

03.04.2018

Mit einer neuen Flaschenreinigungsanlage spart eine bayerische Brauerei künftig bis zu 11 Millionen Liter Frischwasser pro Jahr.

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Bei der bayerischen Privatbrauerei Aying Franz Inselkammer in Aying soll künftig eine moderne Flaschenreinigungsanlage in Verbindung mit einer Hochtemperaturwärmepumpe arbeiten. Das Bundesumweltministerium fördert das Pilotprojekt zur ressourceneffizienten Reinigung von Flaschen.

Die neue Anlage soll sowohl den Frischwassereinsatz als auch den Primärenergiebedarf gegenüber der alten Anlage jeweils um über 80 Prozent senken. Bei 16 Millionen Flaschen wären dies 11 Millionen Liter Frischwasser und mehr als 675.000 Kilowattstunden Energie. Die Brauerei kann damit zusätzlich CO2-Emissionen von 162 Tonnen pro Jahr einsparen.

Frischwasser wiederaufbereiten

Mehrwegflaschen müssen vor ihrer Wiederbefüllung intensiv gereinigt und von den alten Etiketten befreit werden. In einer Flaschenreinigungsmaschine durchlaufen die Pfandflaschen chemische, thermische und mechanische Reinigungszonen. Die Flaschen müssen hygienisch sauber und frei von Rückständen der verwendeten Reinigungsmittel sowie ausreichend gekühlt sein. Um dies zu erreichen, bedurfte es bisher eines erheblichen Energie- und Wassereinsatzes.

Die familiengeführte Brauerei plant deshalb mit der neuen Anlage die Wiederaufbereitung des Frischwassers im Reinigungsprozess. Bei herkömmlichen Flaschenreinigungsanlagen werden die Flaschen beim Spülen mit Wasser gleichzeitig gekühlt. Damit es bei verringertem Wassereinsatz zu keinen erhöhten Temperaturen kommt, wird eine Hochtemperaturwärmepumpe integriert. Diese kühlt auf der einen Seite die Flaschen und führt gleichzeitig die Energie zur Beheizung dem Laugenbad zu.

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