Sichere Bedienlösungen für anspruchsvolle Umgebungen

Was HMI in Reinräumen wirklich brauchen

publish-industry Verlag GmbH SCHURTER AG ELECTRONIC COMPONENTS

Chemikalienbeständigkeit, kratzfeste Oberflächen und zuverlässige Touchscreens sind entscheidend. In Reinräumen und in der Medizintechnik müssen Bedieneinheiten höchsten Anforderungen genügen.

Bild: iStock, Viorel Kurnosov
30.09.2026

Ob Hochdruckreinigung, Dampf oder Chemikalien: In der Lebensmittelindustrie und Medizintechnik müssen Bedieneinheiten extremen Belastungen standhalten. Konstruktive Faktoren entscheiden über Hygiene und Robustheit. Doch warum wird eine nahtlose Integration ins Maschinengehäuse kritisch?

Wo Lebensmittel produziert, Medizinprodukte gefertigt oder sensible Prozesse in Reinräumen gesteuert werden, entscheidet jede konstruktive Detail über Hygiene und Sicherheit. Bedieneinheiten in der Lebensmittelindustrie, der Medizintechnik oder in Reinräumen müssen höchsten Anforderungen an Hygiene, Robustheit und Bedienbarkeit gerecht werden. Trotzdem müssen Touchscreens zuverlässig funktionieren, Gehäuse dicht bleiben, Materialien dauerhaft standhalten. Viele Entwickler unterschätzen, wie früh Hygienic Design in die Konstruktion einfließen muss.

Hygienic Design: Bedieneinheiten für härteste Bedingungen

In dem Vortrag, der am 28. Oktober 2026 von 14:30 bis 15:00 Uhr, auf der INDUSTRY.forward EXPO stattfindet, wird gezeigt, welche konstruktiven Faktoren bei der Entwicklung hygienegerechter HMI-Lösungen entscheidend sind. Thematisiert werden unter anderem die Vermeidung von Schmutzkanten und die nahtlose Integration in das Maschinengehäuse.

Themen sind unter anderem hohe IP-Schutzarten, Beständigkeit gegenüber Hochdruckreinigung, Dampf und Chemikalien sowie die Auswahl geeigneter Materialien und Oberflächen. Zudem spielen Bruchsicherheit, kratzfeste Schutzschichten und die zuverlässige Funktion von Touchscreens unter rauen Umgebungsbedingungen eine zentrale Rolle. Anhand konkreter Anwendungen wird verdeutlicht, warum Hygienic Design bereits in einer frühen Entwicklungsphase berücksichtigt werden sollte.

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Vita

Roland Maurer ist als Field Application Engineer für HMI bei Schurter tätig und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Human Machine Interfaces und industrieller Eingabesysteme. Seine Schwerpunkte liegen auf Touchscreens, Displays, Folientastaturen sowie kundenspezifischen HMI-Lösungen für industrielle und medizinische Anwendungen. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit robusten, hygienegerechten und langlebigen Bedienlösungen für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Neben seiner umfangreichen technischen Erfahrung im Produktmanagement hat er eine betriebswirtschaftliche Ausbildung zum Diplom-Betriebswirt (VWA) absolviert.

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Bildergalerie

  • Auf der INDUSTRY.forward EXPO wird Roland Maurer, Field Application Engineer für HMI bei Schurter, über Schmutzkantenvermeidung und die nahtlose Integration von HMI-Lösungen ins Maschinengehäuse sprechen.

    Auf der INDUSTRY.forward EXPO wird Roland Maurer, Field Application Engineer für HMI bei Schurter, über Schmutzkantenvermeidung und die nahtlose Integration von HMI-Lösungen ins Maschinengehäuse sprechen.

    Bild: Schurter, publish-industry Verlag

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