Im Schaltschrankbau ist heute nicht mehr die einzelne Maschine entscheidend, sondern die Durchgängigkeit der Daten. Wenn für Bohren/Fräsen, Kabelkonfektionierung und Verdrahtung unterschiedliche Programme und „Sprachen“ nebeneinanderstehen, entstehen Medienbrüche – und damit Reibungsverluste in Zeit und Qualität. Genau an dieser Nahtstelle setzen Konzepte an, die Engineering und Werkstatt über eine gemeinsame Datenbasis verbinden.
Durchgängiger Workflow im Schaltschrankbau
Zeitintensive und fehleranfällige Prozesse im Schaltschrankbau gehören der Vergangenheit an. Der digitale Zwilling gilt dabei als Schlüssel: Er kann Konstruktions- und Fertigungsinformationen bündeln und wird zur Referenz für automatisierte Schritte bis hinein in die Abarbeitung.
Auf der INDUSTRY.forward EXPO konnten Sie im Vortrag von Dr. Dirk Pieler, Executive Vice President bei Rittal, erfahren, wie ein durchgängiger Workflow Engineering und Fertigungüber über eine gemeinsame Datenbasis verbindet.
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Vita
Dr. Dirk Pieler ist Wirtschaftsingenieur der Elektrotechnik und als EVP bei Rittal für das Industriegeschäft verantwortlich. Zuvor war er CEO bei Pintsch, einem Unternehmen, das im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik für den Eisenbahnverkehr tätig ist. Davor war er CEO bei Bender, einem Unternehmen, das Geräte im Bereich elektrische Sicherheit herstellt. Pieler arbeitete zuvor in unterschiedlichen Funktionen bei Siemens und davor in der Unternehmensberatung.