Von Probiotika bis Proteinpulver

Mischlösungen für die moderne Nahrungsergänzungsmittel-Produktion

amixon GmbH

Entscheidend für das Pulvermischen in der NEM-Produktion sind Homogenität, Produktsicherheit und reproduzierbare Qualität in jeder Charge.

Bild: Amixon
25.05.2026

Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich Lebensmittel – in der Praxis aber näher an Pharmazeutika. Wirkstoffe müssen in jeder Portion identisch verteilt sein. Was das für die Mischtechnik bedeutet und warum Restentleerung dabei über Produktsicherheit entscheidet.

Die NEM-Branche ist kreativ, innovationsgetrieben und nah am Endverbraucher – zugleich sind Qualität, Sicherheit und Konsistenz heute wichtiger denn je. Vitaminmischungen, Proteinpulver, Probiotika, Pflanzenextrakte und funktionelle Blends erfordern reproduzierbare Prozesse, lückenlose Dokumentation und GMP-konforme Anlagen.

Lohnhersteller stehen dabei vor einer zusätzlichen Herausforderung: mehrere Rezepturen täglich, in denselben Maschinen, mit maximalem Anspruch an Allergenmanagement und Reinigbarkeit.

Homogenität ist keine Selbstverständlichkeit

Viele NEM-Rezepturen kombinieren Mikronährstoffe mit Trägerstoffen, die ein ganz anderes Volumen und Fließverhalten mitbringen. Vitamine, Spurenelemente oder bioaktive Substanzen werden oft nur in kleinen Mengenanteilen eingesetzt – müssen aber in jeder Portion identisch verteilt sein.

Als Benchmark gilt eine Standardabweichung der Mischgüte von unter 1 Prozent. Amixon-Pulvermischer erreichen diese Mischgüte auch bei Rezepturen mit stark unterschiedlichen Mengenanteilen und Partikelgrößen zuverlässig.

Sensitive Inhaltsstoffe schonend behandeln

Proteine, Probiotika und bestimmte Pflanzenextrakte reagieren empfindlich auf Wärme und Scherkräfte. Geeignete Mischer arbeiten mit niedrigen Umfangsgeschwindigkeiten und dreidimensionaler Produktbewegung – so bleibt die Struktur der Inhaltsstoffe erhalten.

Der Amixon-Vertikal-Zweiwellenmischer HM erreicht in 2 bis 5 Minuten eine nahezu perfekte Mischgüte bei geringem Energieeintrag – auch bei Rezepturen mit stark unterschiedlichen Dichten und Partikelgrößen.

Flüssigkeiten gleichmäßig einbinden

Viele NEM-Rezepturen gewinnen ihre Funktionalität erst durch flüssige Bestandteile – Trägeröle, Aromen oder lipophile Wirkstoffe. Amixon-Mischer ermöglichen eine kontrollierte, prozesssichere Einbindung dieser Flüssigkomponenten direkt während des Mischvorgangs.

Die Flüssigkeit wird fein verteilt, folgt der Produktbewegung und sorgt für homogene Benetzung. Das Ergebnis ist eine homogene, rieselfähige Mischung – prozesssicher und reproduzierbar, Charge für Charge.

Restentleerung als Sicherheitsfaktor

Im Mehrproduktbetrieb ist vollständige Restentleerung keine Komfortfunktion, sondern eine Produktsicherheitsanforderung. Jeder Rückstand ist ein potenzielles Allergen oder eine Kreuzkontaminationsquelle für die nächste Charge.

Amixon-Mischer sind totraumfrei konstruiert und erreichen eine vollständige Entleerung mit einem Zielwert unter 0,14 Promille der Chargenmasse. Reinigungsprozesse lassen sich trocken oder nass validieren – als Grundlage für lückenlose GMP-Dokumentation.

Welcher Mischer passt zur Rezeptur?

Der Konus-Einwellenmischer AM eignet sich besonders für flexible Produktlinien und häufige Rezepturwechsel. Das konische Design vereinfacht Reinigung und ermöglicht nahezu vollständige Entleerung. Der KoneSlid-Mischer KS wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen kleinste Wirkstoffmengen präzise verteilt werden müssen – die kontrollierte Entleerung beugt Entmischung beim Austrag vor.

Alle Konzepte sind nach EHEDG- und GMP-Standards auslegbar und mit validierbaren Reinigungssystemen verfügbar. Im Amixon-Technikum lassen sich Mischprozesse mit Originalrezepturen unter realistischen Produktionsbedingungen testen – mit validierbaren Ergebnissen für den Scale-up und die GMP-Dokumentation.

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