Paul Werge, Produktmanager bei Bihl+Wiedemann: „Der geringe Verdrahtungsaufwand mit ASi ist generell für viele ein wichtiges Argument, weil dieser unmittelbar die Hardwarekosten und den Arbeitsaufwand für die Verdrahtung senkt, teilweise sogar mehr als halbiert.“

Bild: Bihl+Wiedemann

Interview über Mehrwerte von ASi-5 im Feld „Simplizität ohne Einbußen mit ASi-5“

01.09.2021

Vom Sensor mit IO-Link über Ethernet im Feld problemlos hoch bis in die IT- und Cloud-Ebene – das funktioniert wunderbar, ist aber oft teuer und aufwendig. Es gibt jedoch mit ASi-5 eine effektive und kostengünstige Alternative, wie Paul Werge, Produktmanager bei Bihl+Wiedemann, im Interview erläutert.

Was sind die wichtigsten Argumente, die für ASi-5 im Vergleich zu ethernetbasierten Lösungen im Feld sprechen?

Der geringe Verdrahtungsaufwand mit ASi ist generell für viele ein wichtiges Argument, weil dieser unmittelbar die Hardwarekosten und den Arbeitsaufwand für die Verdrahtung senkt, teilweise sogar mehr als halbiert. Für viele entscheidend ist auch die Möglichkeit, die hohe Geschwindigkeit und Datenbreite von ASi-5 zu nutzen, um beispielsweise Antriebe, IO-Link Devices oder schnelle Zählermodule zu integrieren, ohne sie weiterhin über teure Ethernetlösungen anbinden zu müssen. Zudem ist die Option, bei Bihl+Wiedemann auch die Sicherheitstechnik gleich mit integrieren zu können – und zwar unabhängig von der Größe der Applikation in genau dem Umfang, wie man sie gerade braucht – für viele ein wichtiger Vorteil.

Und im Betrieb selbst – wie ist es da bei ASi-5 um die Produktpflege der installierten Hardware und um die Verbesserung der User Experience bestellt?

Unsere ASi Produkte verlassen unser Haus immer auf dem neuesten Stand der Technik. Im Rahmen der kontinuierlichen Produktpflege stellen wir funktionale Verbes­serungen per Firmware-Update allen ASi-5 Kunden zur Verfügung. Sie profitieren von den Erfahrungen, die andere Kunden, aber auch wir, im Umgang mit unseren Produkten in den unterschiedlichsten Applikationen gemacht haben. Wenn wir mit einem Kunden Features und Funktionen nachentwickeln, können diese dann – egal wo auf der Welt – auch von anderen Anwendern genutzt werden, wenn diese ihre Geräte unkompliziert per Knopfdruck über unsere PC-Software aktualisieren. Die Schließung von Sicherheitslücken ist ein weiterer Aspekt in Bezug auf das Firmware-Update, denn darüber stellen wir auch immer die neuesten Verschlüsselungstechnologien zur Verfügung, mit denen Security-Risiken zuverlässig minimiert werden können.

Industrie 4.0, Smart Factory oder Digitalisierung: Sind Sie hier mit Ihren ASi-5/ASi-3 Gateways dank OPC UA bestens aufgestellt?

OPC UA als Schnittstelle für den direkten Datenaustausch von der Anlage bis in höhere IT-Ebenen mit ERP- oder MES-Funktionalität oder ganz nach oben in die Cloud – mit all den heute und zukünftig möglichen Applikationen – ist für uns „State of the Art“-Kommunikation für das industrielle Umfeld. Wir haben in den Projekten, in denen die Kunden den integrierten OPC UA Server unserer Gateways nutzen, sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Schnittstelle ist weltweit standardisiert und sie ist einfach und intuitiv zu bedienen. Die Datenübertragung erfolgt parallel zum Feldbus und verfügt über modernste Verschlüsselungstechnologien. Natürlich sind wir in der Lage, auf Wunsch auch andere Optionen und Lösungen anzubieten, aber aktuell ist das kein Thema – zumal OPC UA künftig wohl zu dem Kommunikationsstandard für Industrie 4.0 und das Industrial Internet of Things werden dürfte.

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