Leybold GmbH

Die Turbovac-i/iX-Familie heißt zwei neue Mitglieder willkommen.

Bild: Leybold

Zwei neue Turbomolekularpumpen Sauberes Vakuum in Industrie und Forschung

16.06.2020

Die Turbopumpen-Familie eines Vakuumspezialisten bekommt Zuwachs: Zwei neue Modelle kommen mit verbessertem Saugvermögen und niedrigeren Betriebskosten um die Ecke. Sie sollen die Variabilität sowohl in Industrie- als auch in Forschungsanwendungen erhöhen.

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Die neuen Mitglieder der Turbovac-i/iX-Familie finden in vielen Industrie- sowie Forschungs- und Entwicklungsanwendungen Einsatz, wo ein sauberes und stabiles Hoch- und Ultrahoch-Vakuum vonnöten ist. Dazu zählen etwa die Beschichtung, Wärmebehandlung, Analytik, Dünnschichtforschung oder Heliumrückgewinnung.

Unterm Strich sollen die neuen Modelle eine deutlich verbesserte Vakuum-Performance liefern, gekennzeichnet durch größere Saugvermögen und bessere Kompressionswerte. Eine intuitive Bedienung ermöglicht dabei einen stressfreien Betrieb.

In jeder Ausrichtung montierbar

In jedem Vakuumsystem herrschen unterschiedliche Einbauverhältnisse. Das erfordert flexible Einbaulagen, etwa wenn nur wenig Platz für die Vakuumpumpen vorhanden ist – oftmals der Fall bei der Integration in kompakte, industrielle Anlagen.

Die Turbovac-i/iX- Serie ist in jeder Ausrichtung montierbar. Sie bietet mit ihren verschiedenen Größen und Varianten zudem sehr hohe Flexibilität.

Flexible Antriebselektronik

Speziell um den Verkauf auf dem Industrie- und Beschichtungsmarkt zu fördern, kommen zu den bestehenden Profibus-, RS232- und RS485-Kommunikationsmodulen nun die EthernetIP-, EtherCAT- und Profinet-Anybus-Optionen hinzu. Sie sind alle als IP54-Versionen verfügbar. Die EthernetIP-, EtherCAT- und Profionet-Module verfügen über einen integrierten Webserver.

Für eine erweiterte Steuerung der Pumpen können alle Turbovac-i/iX-Produkte über die Steuerungseinheit Turbo.Control i gesteuert und überwacht werden. Die Einheit ist unkompliziert in der Anwendung und lässt sich intuitiv über das Display und die Bedientasten oder über eine Webserver-Oberfläche bedienen. Über Letztere können sämtliche Pumpenparameter einfach per PC oder Mobilgerät überblickt und eingestellt werden.

Regelwartungen überflüssig

Mehr Zuverlässigkeit und eine längere Lebensdauer soll nicht zuletzt das wartungs- und ölfreie Hybridlagerungs-Konzept erreichen. Auf der Hochvakuumseite wird der Rotor der Turbomolekularpumpe in einem verschleißfreiem Magnetlager geführt, während an der Vorvakuumseite ein lebensdauergeschmiertes Keramikkugellager verbaut ist. Dieses kann der Anwender bei Bedarf vor Ort selbst austauschen.

Bildergalerie

  • Die neuen Pumpenmodelle verfügen jetzt auch über EthernetIP-, EtherCAT- und Profinet-Anybus-Schnittstellen.

    Bild: Leybold

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