Bewegungen kann der User dem Roboterarm unter anderem beibringen, indem er sie ihm vorführt. Alternativ erfolgt das Teach-In über Smartphone oder eine 3D-Maus.

Bild: Shenzhen Yuejiang Technology

Selective Compliance Assembly Roboter-Arm für zuhause

14.12.2016

Eine chinesische Firma will SCARA-Roboter in die privaten Haushalte bringen. Präzisionstechnik für jeden – kann man das überhaupt bezahlen?

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Bereits für umgerechnet 1600 Euro kann man den Dobot M1 von Shenzhen Yuejiang Technology vorbestellen. Die Idee des chinesischen Herstellers: Robotertechnik aus der Industrie soll auch im privaten Bereich das Leben leichter machen - und Maker-Herzen höher schlagen lassen.

SCARA-Roboter für daheim

Dobot M1 ist ein Selective-Compliance-Assembly-Robot-Arm. Dieser kann mit bis zu 1,5 Kilogramm schweren Dingen hantieren und computergesteuert malen, lasern, löten oder schneiden. Diese Arbeiten erledigt er mit einer Präzision ab 0,02 Millimeter bei einer Reichweite von bis zu 40 Zentimetern.

Darüber hinaus soll es auch möglich sein, dem Dobot M1 Bewegungen beizubringen, indem man seinen Arm zunächst führt. Hinterher führt der Roboter dann diese Bewegungen eigenständig aus. Alternativ ist die Programmierung per 3D-Maus oder Smartphone via WLAN und Bluetooth möglich.

Bald auf dem Markt verfügbar?

Shenzhen Yuejiang Technology ging bei der Finanzierung auf Nummer Sicher und holte sich zunächst über Kickstarter ein Meinungsbild der Masse ab. Das anvisierte Ziel von 100.000 US-Dollar hat das Unternehmen bereits mit über 200.000 US-Dollar weit übertroffen. Wer noch früh zuschlagen will, bekommt für 1300 US-Dollar einen Dobot M1 mit zwei Werkzeugköpfen in einer Vorbestellung. Ausgeliefert werden soll der Roboter für zuhause ab Frühjahr 2017.

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