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Diese Branchen zahlen am besten Reich werden in Chemie, Verfahrenstechnik und Pharma

18.08.2017

Man muss nicht gleich Bankenchef werden: Gehalt.de hat die lukrativsten Branchen für Führungspositionen identifiziert - mit einem überraschenden Ergebnis.

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Spitzenreiter des Gehaltsreports 2017 ist der obligatorische Bankenchef, der durchschnittlich 186.642 Euro im Jahr verdient. Aber gleich auf Platz zwei der bestbezahlten Branchen findet sich die Chemiebranche ein: Hier verdient ein Chef jährlich im Schnitt 183.999 Euro - mehr als sein Kollege in der Automobilindustrie, der mit einem Jahresgehalt von 175.570 Euro Platz Drei des Bestverdiener-Siegertreppchens belegt.

Großes Gehaltsgefälle zwischen den einzelnen Zweigen der Prozessindustrie

Ein stattliches Gehalt von immerhin 173.289 Euro winkt Geschäftsführern in der Pharma-Branche, die Platz Vier der Gehaltsliste belegt. Die Medizintechnik hingegen bewegt sich mit 155.519 Euro im Jahr eher im Mittelfeld. Im Maschinenbau sind für Chefs durchschnittlich 157.298 Euro im Jahr zu holen, im Anlagenlagenbau hingegen nur 135.142. Noch weniger großzügig zeigt sich die Lebensmittelbranche: Hier bekommen Mitarbeiter auf Führungspositionen 120.538 Euro.

Branchenfaktor: Die lukrativsten Branchen

Des weiteren hat Gehalt.de im Branchenranking 2017 auch untersucht, wie die Lohnstruktur von branchenübergreifenden Berufsgruppen in den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen beschaffen ist. Voraussetzung der Erhebung war: Der untersuchte Beruf muss vergleichbar quer durch alle Branchen vertreten sein, hochspezialisierte Berufe also ausgenommen. Beispielsweise könnte das Gehalt eines Buchhalters aus dem Maschinenbau mit dem eines Einzelhandels-Buchhalters vergleichen.

Im Branchenranking belegt der Maschinenbau den Spitzenposten: Hier dürfen Mitarbeiter auf 25 Prozent mehr Gehalt hoffen als Kollegen aus anderen Wirtschaftszweigen. In der Medizintechnik, die sich auf Platz 3 einfindet, liegt das Gehalt 23,26 Prozent über dem Durchschnitt. Überraschenderweise bildet genau in diesem Ranking die Chemiebranche das Schlusslicht. Der sogenannte Branchenfaktor beträgt hier unter 20 Prozent, nämlich 19,36 Prozent.

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