Geschäftsführer Frank Bungartz auf dem Dach der Pumpen-Produktionshalle in der Eifel.

Bild: Bungartz
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Entlastung bei Leistungsspitzen Pumpenhersteller investiert in Photovoltaik-Anlage

17.01.2019

Ein für seine eigensicheren Kreiselpumpen bekanntes Unternehmen investiert am Produktionsstandort Euskirchen-Stotzheim in Nordrhein-Westfalen in erneuerbare Energie. Mit einer netzgekoppelten Photovoltaik-Erzeugeranlage setzt der Spezialpumpenhersteller weiter auf Nachhaltigkeit.

Umweltgerecht wurde beim Bau der neuen Produktionshalle von Bungartz bereits die Entwässerung der Dachflächen gestaltet. Das Oberflächenwasser wird kostenneutral in einen eigenen Entwässerungsgraben eingeleitet. „Auch mit der neuen Photovoltaik-Anlage setzen wir – so wie bei unseren Spezialpumpen – unseren Innovationskurs konsequent fort“, sagt Geschäftsführer Frank Bungartz zur Investition.

Mit einer Fläche von etwa 516 m2 und 306 Modulen mit vier Wechselrichtern erzeugt die kürzlich in Betrieb genommene Anlage voraussichtlich mehr als 88.000 kWh Solarstrom. Diese umweltschonende Energie kann zum größten Teil selbst genutzt werden. Besonders bei Leistungsspitzen, beispielsweise bei der Überprüfung von extrem großen Kreiselpumpen, hilft der Solarstrom, den hohen Verbrauch zu senken.

Anlage soll sich in wenigen Jahren amortisieren

Für die errechnete Modulleistung von 325 kWh pro m2, die außer auf der Südwestseite des Gebäudes auch durch Module im nordöstlichen Teil gewonnen wird, ist die Allwetter-Technologie verantwortlich. Diese ist auch für extreme Wetterbedingungen ausgelegt, wie es für die Eifel notwendig erscheint. Eine Modellrechnung zeigt die Wirtschaftlichkeit der Anlage auf, die sich in wenigen Jahren bereits amortisieren soll. Ein möglicher Leistungsverlust von maximal 5 Prozent über einen Zeitraum von 20 Jahren ist dabei zu vernachlässigen.

Frank Bungartz, der das Familienunternehmen in der dritten Generation leitet, ist dem Produktionsstandort in der Eifel besonders verbunden: „Bei den unterschiedlichen Gewerken haben wir bevorzugt Unternehmen aus dem Umkreis einbezogen.“ Die Architektin Elke Schikora integrierte zudem ein komplettes Brandschutzkonzept mit einer Notausschaltung und der direkten Verbindung zur örtlichen Feuerwehr.

Automatische Überwachung und schnelles Eingreifen möglich

Besonders erfreulich für den Pumpenhersteller ist auch die Möglichkeit der Dauerüberwachung der Anlage. Die Funktionalität und einfache Bedienung der App auf dem Smartphone erleichtern verdrahtete Modulpaare. So ist ein präzises Monitoring der einzelnen Abschnitte möglich. Ein Wartungsvertrag gewährleistet ein schnelles Eingreifen vor Ort. Mittels der Überwachungsautomatik ist ein ständiger Zugriff auch vom Verwaltungsstandort des Unternehmens in Düsseldorf gegeben.

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