BayWa möchte sich 2020 komplett mit erneuerbaren Energien versorgen.

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BayWa beteiligt sich an globaler RE100-Initiative 100 Prozent Öko-Strom ab 2020

16.09.2019

BayWa hat sich der internationalen Initiative RE100 angeschlossen, die von den unabhängigen Non-Profit-Organisationen The Climate Group und CDP geleitet wird. Damit verpflichtet sich das weltweit tätige Münchener Unternehmen offiziell, seinen Strombedarf konzernweit aus 100 Prozent erneuerbaren Energien zu decken und zwar als selbstgestecktes Unternehmensziel ab 2020.

Erreicht werden soll die 100-prozentige Deckung des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien unter anderen durch die Umstellung auf Grünstromtarife und Investitionen in die Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien.

Die Klimastrategie von BayWa

„Unternehmen können nur dann erfolgreich bleiben, wenn sie globale Zusammenhänge und Entwicklungen in ihr Handeln übertragen und Verantwortung für die Folgen ihrer Geschäftstätigkeit übernehmen“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender von BayWa. Der Konzern orientiert sich in seiner Klimastrategie an den Erkenntnissen des Weltklimarates, der eine erfolgreiche Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad für nötig und möglich hält. „Wir wollen diese ambitionierte Zielsetzung mit allen Kräften unterstützen. Erneuerbare Energien spielen dabei eine wichtige Rolle“, so Lutz.

Vor zehn Jahren hat BayWa das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien aufgebaut. Die Tochter BayWa r.e. renewable energy hat seitdem 2,5 GW grüne Energie ans Netz gebracht und ist heute einer der weltweit führenden Projektierer für Solar- und Windkraftanlagen. „Als BayWa Konzern vereinen wir das gesamte Knowhow unter einem Dach. Wir sind sehr motiviert, dass wir gemeinsam dieses ehrgeizige Ziel erreichen“, sagt Energie-Vorstand Matthias Taft.

Sam Kimmins, Leiter von RE100, The Climate Group, sagt: “Das ehrgeizige Ziel von BayWa, ab 2020 zu 100 Prozent auf Öko-Strom zu setzen, signalisiert ganz klar, dass die Komplettumstellung auf die Erneuerbaren auch unternehmerisch eine fundierte Entscheidung ist. Solar- und Windkraftanlagen im Binnenland sind zunehmend die preiswerteste Form für diese neue Art der Energieerzeugung, weshalb es keinen Grund mehr gibt zu zögern. Sauberer Strom ist sowohl für das wirtschaftliche Ergebnis als auch die Verringerung der CO2-Emissionen gut.“

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