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Das Betriebssystem PowerScale OneFS verfügt über neue Softwarefeatures, darunter eine verbesserte Datenreduktionstechnologie.

Bild: Pixabay, geralt

Speichersystem Potenzial unstrukturierter Daten freilegen

22.06.2020

Die neue Familie von Speichersystemen unterstützt Unternehmen beim Management von unstrukturierten Daten in zentralen Rechenzentren, an Edge-Standorten und in der Public Cloud.

Die neuen Speichersysteme der PowerScale-Familie von Dell laufen unter OneFS, dem Betriebssystem, das bereits bei den NAS-Systemen Dell EMC Isilon eingesetzt wird. Die PowerScale-Familie umfasst neue PowerEdge-basierte 1HE-All-Flash- und NVMe-Nodes sowie hybride, All-Flash- und Archiv-Isilon-Nodes mit dem Betriebssystem PowerScale OneFS 9.0.

PowerScale bietet laut Hersteller die Performance, die Unternehmen für anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen KI, Analytics, IoT, Digitale Medien, Healthcare oder Life Sciences benötigen: Bis zu 15,8 Millionen IOPS pro Cluster sind jetzt möglich, und die neuen All-Flash-PowerScale-F200-Nodes liefern fünf Mal mehr Leistung als ihre Vorgänger. Verbesserte Inline-Datenreduktion macht die Plattform insgesamt bis zu sechs Mal effizienter.

Skalierbare Lösung

Mit PowerScale können Unternehmen klein starten, die Systeme anschließend aber zu einer umfassenden Lösung im Petabyte-Bereich skalieren, die dennoch einfach in der Verwaltung und der Bedienung bleibt:

Skalierung ohne Unterbrechung: PowerScale-Cluster können von 11 TB bis 60 PB und Millionen von File-Operationen skalieren, und zwar ganz ohne kostspielige Unterbrechung oder Downtime. Zusätzliche Nodes können PowerScale- oder existierenden Isilon-Clustern innerhalb von nur 60 Sekunden hinzugefügt werden.

Intelligente Automatisierung: Durch intelligente Scale-out-Optionen kann PowerScale Ressourcen effizient verteilen, so dass Unternehmen die maximale Leistung auf ihren Clustern nutzen können.

Resilienz: Mit flexiblen Failover-Regeln kann PowerScale laut Hersteller 80 Prozent Speichernutzung über das gesamte Cluster hinweg gewährleisten und mehreren Node-Ausfällen gleichzeitig standhalten.

Programmierbare Infrastruktur: Durch die Unterstützung verschiedener Frameworks für das Management und die Container-Orchestrierung, so etwa Kubernetes oder Ansible, können Unternehmen ihre Applikationsentwicklung optimieren und die Zeit bis zum Deployment verkürzen.

Infrastruktur nachvollziehen

Dell Technologies will es Unternehmen erleichtern, den Zustand ihrer Daten- und Speicherinfrastruktur nachzuvollziehen:

Den Wert von Daten nutzen: Die Einführung der Dell EMC DataIQ Software unterstützt Unternehmen dabei, echten Mehrwert aus unstrukturierten Daten zu ziehen, die typischerweise unkategorisiert sind und sich in unterschiedlichen und verteilten Datensilos befinden. DataIQ bricht die Silos auf und zeigt auf einen Blick alle Dokumente und Objektdaten, die sich innerhalb von Dell-EMC-, Dritt- oder Public-Cloud-Speicherlösungen befinden. Damit erlangen Unternehmen eine deutlich bessere Kontrolle über ihre Daten; sie stellen sicher, dass die richtigen Teams darauf zugreifen können und schützen ihre Investitionen, indem sie Daten stets den richtigen Tiers in ihren Storage-Umgebungen zuordnen.

Proaktives Zustands-Monitoring. Die Infrastruktur-Monitoring- und Analysesoftware DataIQ als Bestandteil von PowerScale verbindet maschinelles Lernen und menschliche Intelligenz, um Leistungs- und Kapazitätsanalysen in Echtzeit abzubilden. DataIQ stellt auch das historische Tracking der gesamten Dell-EMC-Infrastruktur in einer Gesamtübersicht dar.

Verschiedene Protokolle unterstützt

PowerScale unterstützt eine breite Auswahl an Fileprotokollen. Unternehmen können die Lösung einfach installieren, so dass sie ihren Infrastrukturanforderungen entspricht:

Keine Kompatibilitätsprobleme bei Anwendungen: PowerScale OneFS ermöglicht eine umfangreiche Multiprotokoll-Unterstützung, darunter den neuen S3-Support für moderne Apps, die sich auf Objektspeicherung stützen. Zusätzlicher Support für Protokolle wir NFS, SMB und HDFS ermöglicht es Unternehmen, eine breite Palette sowohl traditioneller als auch moderner Anwendungen ohne Kompatibilitätsbedenken zu betreiben.

Flexibilität beim Deployment: PowerScale kann in Rechenzentren, an Edge-Standorten oder als Teil einer Multicloud-Strategie einfach installiert werden. Die Unterbringung in kompakten 1HE-Gehäusen und die geringe Cluster-Größe der neuen All-Flash-F200- und NVMe-F600-PowerScale-Knoten machen sie ideal für die Edge-Nutzung.

Multicloud-Unterstützung: PowerScale for Multi-Cloud kann direkt mit allen wichtigen Public Clouds als Managed Service verbunden werden; das ist besonders für Unternehmen wichtig, die anspruchsvolle Anwendungen in der Cloud bewegen oder verteilen wollen. Kunden der Google Cloud, die Zeitersparnis und eine Verringerung der Management-Komplexität in den Mittelpunkt stellen, können sich für Dell Technologies Cloud PowerScale for Google Cloud entscheiden, einem nativen Cloudservice, der die Leistung, Skalierbarkeit und Konsistenz von PowerScale mit der Einfachheit der Google Cloud verbindet.

Flexible Nutzung

Mit Dell Technologies on Demand können PowerScale-Anwender Leistungsspitzen und neue Service-Anfragen mit flexibler Kapazität und der Ökonomie der Cloud abfangen. Mehrere Pay-per-Use-Modelle mit Kurz- oder Langzeitverpflichtung stehen zur Verfügung, darunter ein Ein-Jahres-Modell für den flexiblen Gebrauch.

Dell EMC PowerScale OneFS 9.0, PowerScale-Knoten und DataIQ sind ab sofort weltweit verfügbar

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