iTHERM SurfaceLine TM611 (Promotion)

Nicht-invasive Temperaturmessung: Von außen ins Prozessgeschehen blicken

Endress+Hauser (Deutschland) GmbH+Co.KG

Der TM611 liefert präzise Messwerte ohne Eingriff in die Rohrleitung.

Bild: Endress+Hauser
24.08.2026

Bislang wurde Temperatur meist invasiv erfasst: Ein Sensor dringt durch die Rohrwand ins Medium ein und wird durch ein Schutzrohr abgesichert. Doch dieses Vorgehen ist aufwendig. Eine neue Methode verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Die Temperatur wird direkt von außen an der Rohrleitung erfasst.

Mit dem iTHERM SurfaceLine TM611 hat Endress+Hauser ein Oberflächenthermometer entwickelt, das diese Art der Messung auch für anspruchsvolle Prozessbedingungen nutzbar macht. Ein speziell entwickeltes thermisches Koppelelement sorgt dafür, dass die Wärme zuverlässig von der Rohrleitung zum Sensor übertragen wird. Eine große Kontaktfläche und ein Wärmeleitmaterial gleichen dabei kleinste Unebenheiten aus und reduzieren Einflüsse der Umgebung. So erreicht das TM611 eine Genauigkeit und Ansprechzeit, die mit invasiven Messungen vergleichbar sind. Seine Vorteile spielt das Gerät besonders dort aus, wo klassische Messstellen an Grenzen stoßen, etwa bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten und Prozessdrücken, dickflüssigen, korrosiven oder abrasiven Medien, Molchprozessen oder kleinen Rohrdurchmessern. Da der Prozess geschlossen bleibt, entfallen Schutzrohr, Stutzen und Flansch ebenso wie damit verbundene Schweißarbeiten und Prüfungen. Das vereinfacht Planung und Installation und macht das TM611 auch für die nachträgliche Integration zusätzlicher Messstellen interessant. Es ist für Rohrleitungen von DN8 bis DN1200 und Temperaturen bis 400 °C ausgelegt.

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