Kick-and-Drop-Technologie für energiesparenden Haltebetrieb

Energie sparen mit intelligenter Fluidik

Bürkert Fluid Control Systems

Automatisierte Ventile und Rohrleitungen in einer Prozessanlage für die Getränkeindustrie.

Bild: Bürkert
02.10.2026

Bürkert zeigt auf der BrauBeviale Lösungen für produktive Getränkeanlagen. Steuerköpfe, Ventilinseln und nachrüstbare Regler unterstützen die Automatisierung. Welche Technologie zur Anlage passt, hängt von der Anwendung ab.

„How do you ensure productivity in a dynamic world?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich Bürkert auf der BrauBeviale in Nürnberg. Der Messestand zeigt konkrete Lösungsansätze für mehr Produktivität in einem dynamischen Umfeld.

Ventilautomatisierung für Neu- und Bestandsanlagen

Automatisierung von Neu- wie Bestandsanlagen in der Getränkewirtschaft stellt individuelle Forderungen an die eingesetzten Fluidikkomponenten. Je nach Anwendung haben Automatisierungslösungen mit Steuerköpfen oder solche mit Ventilinseln ihre Berechtigung. Um allen Anwendern die passende Technologie anbieten zu können, hat Bürkert daher beides im Programm. Mit den Steuerköpfen Typ 8682 und Typ 8683 wurden zwei neue Lösungen zur Ventilautomatisierung geschaffen. Ein optimiertes Adaptersystem ermöglicht den herstellerunabhängigen Anbau. Damit ist die Lösung interessant für Anlagen, in denen Ventile verschiedenster Hersteller im Einsatz sind und deren Ansteuerung automatisiert werden soll. Gezeigt werden aber auch Ventilinseln der Serie Airline.

Energieeffizienz und vorausschauende Wartung

Effizienz, Einsparen von Energie und vorausschauende Wartung sind aktuell wichtige Forderungen der Getränkebranche. Mit dem elektropneumatischen Stellungs- und Prozessreger Sidecontrol, der sich flexibel an alle marktüblichen Ventile nachrüsten lässt, wird Druckluft eingespart, da er in ausgeregeltem Zustand keinen Verbrauch hat. Für das Einsparen von Energie zeigen die Fluidikexperten Magnetventile mit Kick-and-Drop-Technologie. Die Doppelspulen-Lösung erzeugt fürs Schalten einen hohen Spannungsimpuls, um eine starke Anzugskraft zu erzeugen („Kick“) und schaltet dann nach wenigen Millisekunden auf einen energiesparenden Haltebetrieb („Drop“). Das reduziert auch die Temperatur am Ventil und vermeidet somit Kalkablagerungen. Dadurch lassen sich Wartungszyklen verlängern und Instandhaltungskosten reduzieren. Besonders für Brauereien bieten Flowave-Sensoren einen großen Mehrwert. Neben der kontaktlosen Messung von Durchfluss, Temperatur und Dichte, lassen sich aus der Dichtemessung weitere relevante Kenngrößen wie beispielsweise Stammwürze ableiten.

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