SIGLENT Technologies Germany GmbH

Siglent präsentiert sein erstes 12-bit Oszilloskop.

Bild: Siglent

Genauere Analyse von Signalen möglich Neue Oszilloskop-Serie mit 12-bit Analog-Digital-Wandlung

09.06.2022

Anwendungen aus der Leistungselektronik, der Medizintechnik oder des IoT benötigen zur Analyse von Signalanomalien oftmals eine feine vertikale Auflösung. Die neue Oskilloskop-Serie hat eine verbesserte Auflösung und bietet neue Funktionen für die detailgenaue Analyse von Signalen.

Sponsored Content

Siglent hat eine neue Oszilloskop-Serie eingeführt. Das Besondere an diesen Geräten ist die 12-bit AD-Wandlung. Im Vergleich zu 8-Bit ADCs kann damit eine 16x höhere vertikale Auflösung erreicht werden. Der, von digitalen Oszilloskopen bekannte, Quantisierungsfehler wird somit erheblich verringert.

Bei der Analyse von kleinsten Signaldetails, speziell wenn die Zoomfunktion zum Einsatz kommt ist die Verbesserung der Auflösung besonders wertvoll. Die integrierten Analog-Digital-Wandler haben eine Abtastrate von 2 GS/s. Die Geräte der Serie sind ausschließlich als „Vierkanaler“ erhältlich.

Alle Oszilloskope sind mit zwei AD-Wandlern und mit zweimal 200 Mega-Punkten Erfassungsspeicher ausgestattet. Daraus ergibt sich bei vier aktivierten Kanälen pro Kanal eine Mindestabtastrate von 1 GS/s und eine Speichertiefe von 100 MPkt. Die Geräte sind in den Bandbreiten 100, 200 und 350 MHz verfügbar. Wird mehr Bandbreite benötigt steht eine Bandbreitenupgrade-Option zur Erweiterung für zwei unabhängige Kanäle auf 500 MHz zur Verfügung.

Weitere Funktionen standardmäßig enthalten

Die weitere Ausstattung der neuen Serie ist identisch mit der Ausstattung der SDS2000X Plus Serie. Damit sind die folgenden Funktionen ebenfalls standardmäßig enthalten: Zonentrigger, Counter, Totalizer, Maskentest, Historie mit Suchfunktion, FFT-Analyse mit bis zu zwei Millionen Punkten, serielle Bus-Triggerung und -Dekodierung für I2C, UART, SPI, LIN, CAN. Die weiteren Dekoder I2S-, CAN-FD-, FlexRay-, MIL1553-, SENT und Manchester können per Softwareoption freigeschaltet werden. Das Gerät kann durch den Erwerb des Logikanalysator-Adapters um 16 digitale Kanäle erweitert werden.

Der Sequenzmodus erhöht die Kurven-Erfassungsrate auf bis zu 500.000 wfm/s. Damit wird die Totzeit des Oszilloskops gegenüber dem „Normal-Modus“ um einen Faktor von ungefähr fünf verringert und seltene Signalanomalien können bei der Fehlersuche schneller entdeckt werden.

Die integrierte Bode-Plot-Funktion bildet zusammen mit dem optionalem 25 MHz Funktionsgenerator eine platzsparende und kostengünstige Frequenzganganalyse, sodass nicht in zusätzliche externe Instrumente investiert werden muss. Bei der Schaltnetzteilentwicklung werden Bode-Plots verwendet um die Phasen- und Amplitudenreserve zu messen um damit die Stabilität des Designs zu bestimmen.

Wichtige Messungen in ihrer Durchführung automatisiert

Ebenso wie die X-Plus-Serie verfügt die X-HD-Serie über eine Leistungsanalyse-Option. Damit können die wichtigsten Messungen automatisiert durchgeführt und alle üblichen Eigenschaften von Spannungskonvertern bestimmt werden. Die feinere vertikale Auflösung erhöht die Genauigkeit der Ergebnisse der Leistungsmessung und ermöglicht eine noch bessere Optimierung.

Die Oszilloskope sind mit einem 10.1-Zoll-Touchscreen ausgestattet und soll somit ausreichend Platz für die Darstellung der Signale und Analysen bieten. Die aus den aktuellen Geräten bekannte Bedienkonzept mit der Möglichkeit der Bedienung per Maus- und Tastatur soll das Arbeiten mit den Geräten einfach und intuitiv gestalten. Die Fernsteuerung kann über den eingebauten Webserver erfolgen.

Zusammengefasst handelt es sich hierbei um ein flexibel einsetzbares und leistungsstarkes Oszilloskop. Die 12-bit Auflösung macht diese Serie besonders und besonders geeignet für den Einsatz in den Bereichen Leistungselektronik, Medizintechnik und des IoT.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel