Bluhm Systeme GmbH Hannover Messe

Automatische Bauteilmontage: Etiketten ermöglichen volle Kontrolle trotz Vollautomatismus.

Bild: Bluhm Systeme

Datenerfassung für Etikettieranlagen Kennzeichnungsprozesse voll im Blick

06.03.2019

Die Hannover Messe 2019 behandelt das Kernthema „Integrated Industry – next steps“. Es geht um die nächsten Schritte des maschinellen Lernens hin zur Realisierung völlig autonomer Produktionsprozesse. Kennzeichnungstechnologie stellt nicht nur die dazu erforderlichen Druck- und Etikettierungstechniken bereit. Sie gewährleistet mithilfe entsprechender Softwareanwendungen auch die unerlässliche Datensammlung und Datenanalyse.

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In Hannover zeigt Bluhm Systeme seine Soft- und Hardwarelösungen für das Leitthema „Integrated Industry“. Produkte des Kennzeichnungsspezialisten kommen bereits unter anderem beim Automobilzulieferer Benteler zum Einsatz. Hier sorgen Legi-Air-Etikettendruckspender vom Typ 4050 für eine vollautomatische Bauteilmontage. An jeder Montagestation werden RFID-Tags an den Paletten, die die Bauteile transportieren, ausgelesen. Nach der Montage kennzeichnen die Etikettendruckspender die Bauteile eindeutig mit Benteler-ID, Sequenznummer, Stellplatznummer und Produktionslinie.

Maschinen das Lernen ermöglichen

Da Kennzeichnungstechnik zumeist an neuralgischen Stellen in der Produktion sitzt, kann sie mithilfe der Software Bluhmware relevante Produktionskennzahlen erfassen, sammeln und später auswerten. Daten wie Produktionszeit, Produktionsgeschwindigkeit, Anlagenleistung und Stillstandszeiten ermittelt sie über den Signalaustausch mit der Fördertechnik. Auf Basis der gesammelten Daten werden optimale Anlagengeschwindigkeiten und ideale Produktionsabfolgen errechnet. Im Sinne der „Integrated Industry“ ermöglicht die Software Maschinen somit das Lernen.

Die Datensammlung kann auch über Bar-, Datamatrixcodes oder RFID-Tags erfolgen, die von Etikettieranlagen oder Drucksystemen angebracht wurden. Bluhm Systeme bietet solche Anlagen für verschiedene Automatisierungsstufen an. Sie reichen von halbautomatischen Einstiegssystemen bis hin zu Roboterlösungen.

Unterschiedliche Etikettenformate

Auf der Hannover Messe zeigt Bluhm zum Beispiel den Legi-Air 2050 Linerless. Dabei handelt es sich um ein System für das Etikettieren kleiner Losgrößen mit unterschiedlichen Etikettenformaten. Die Etiketten ohne Trägerpapier werden mit den notwendigen Informationen bedruckt und unmittelbar danach automatisch per Cutter abgeschnitten.

Bunte Etikettenaufdrucke

Zur vollautomatischen Produktkennzeichnung mit individuellen Farbetiketten eignet sich die Geset 121 Epson. Sie besteht aus einem Alpha HSM-Etikettenspender und einem Epson-Farbetikettendrucker. Auch dieses System wird auf der Hannover Messe zu sehen sein.

Robotergestützte Kennzeichnung

Königsdisziplin bei der Automatisierung des Kennzeichnungsprozesses ist die Zuhilfenahme von Industrierobotern. Denn wenn das Teilehandling von Robotern übernommen wird, kann die Produktkennzeichnung noch flexibler und effizienter gestaltet werden. Meist werden hierbei Knickarmroboter eingesetzt, deren Bewegungen frei programmierbar sind. Exemplarisch für solche Anwendungen zeigt Bluhm Systeme auf der Hannover Messe den sogenannten Robo-Ken im Zusammenspiel mit verschiedenen Kennzeichnungssystemen.

Bluhm Systeme auf der Hannover Messe 2019: Halle 17, Stand C40

Bildergalerie

  • Mit der Bluhmware-Software lassen sich Produktionskennzahlen ermitteln und Maschinen das Lernen ermöglichen.

    Bild: Bluhm Systeme

  • Der Etikettendruckspender Legi-Air 2050 schneidet individuelle Etikettenformate zu.

    Bild: Bluhm Systeme

  • Farbetikettendrucker und Etikettierer arbeiten Hand in Hand.

    Bild: Bluhm Systeme

  • Robotergestützte Kennzeichnung: Ein Roboter reicht dem Kennzeichnungssystem das Produkt an.

    Bild: Bluhm Systeme

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