Die Plattform Kiwigrid erleichtert das dezentrale Energiemanagement.

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Kooperation zwischen Innogy und Kiwigrid IoT-Plattform für den Energiemarkt der Zukunft

06.02.2017

Innogy beteiligt sich an dem Jungunternehmen Kiwigrid, das eine offene Kommunikations- und Steuerungsplattform für Energiemanagement betreibt und entwickelt.

Zentral war gestern, der Energiemarkt der Zukunft ist extrem kleinteilig – schon heute sind mehr als 1,3 Millionen kleine und große erneuerbare Anlagen oder dezentrale Speicher an die deutschen Verteilnetze angeschlossen. Eine intelligente Steuerung dieser Anlagen ist notwendig, um die Versorgungssicherheit auch künftig sicherzustellen.

Deshalb ist die neueste direkte Beteiligung von Innogy Kiwigrid aus Dresden. Das junge Unternehmen, das auf der Liste der Global Cleantech 100 steht, entwickelt und betreibt eine offene Kommunikations- und Steuerungsplattform für intelligentes Energiemanagement.

Intelligente Energie-Plattform

Die von Kiwigrid entwickelte Energie-Plattform bringt die Energiewende direkt zu den Kunden. Mit dieser Software lassen sich PV-Anlagen, Wärmepumpen, Speichereinheiten oder auch Ladestationen für elektrische Fahrzeuge überwachen und steuern. Damit können Kunden beispielsweise den selbst produzierten Strom aus der PV-Anlage auf dem Dach selbst vermarkten oder ihn zum Laden des eigenen Elektroautos nutzen.

Gemeinsam für das Internet der Energie

Die Investitionsrunde wurde angeführt von Aqton und umfasste einen zweistelligen Millionenbetrag. Innogy ist neben Aqton und LG Electronics einer der Hauptinvestoren von Kiwigrid.

Ein Kernelement der Zusammenarbeit ist das Smart-Grid-Betriebssystem KiwiOS. Dieses verspricht Sicherheit und Intelligenz für das zukünftige Energienetz. Erste pilotierbare Geräte mit KiwiOS stellt Kiwigrid auf der kommenden E-World in Essen vor. Neben der Weiterentwicklung der Plattform liegt der Fokus von Kiwigrid in den kommenden Jahren auf der Internationalisierung der Plattform.

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