Ein Tastendruck genügt, um den Neuzugang in Siemens' Stellungsregler-Angebot in Betrieb zu nehmen.

Bild: Pixabay, geralt / Video: Siemens

Stellungsregler mit Anpassungs-Modi Inbetriebnahme mit nur einem Tastendruck

27.11.2018

Siemens hat mit dem Sipart PS100 einen Stellungsregler vorgestellt, der sich durch eine einfache Inbetriebnahme und hohe Robustheit auszeichnet. Denn er soll sich mit nur einem einzigen Tastendruck initialisieren lassen. Dabei stellt sich das Gerät automatisch auf die angebaute Armatur ein.

Bei Bedarf ist es möglich, den Stellungsregler mit einem weiteren Tastendruck auf eine bestimmte Applikation zu optimieren. Ähnlich wie bei einer Kamera mit Portrait-, Sport- oder Nachtmodus kann der Stellungsregler in verschiedene Modi für präzise beziehungsweise schnelle Regelung, Auf-Zu-Betrieb und für weitere Anwendungen ausgewählt werden. Diese Funktionalitäten sollen Zeit sparen, die Kosten bei der Inbetriebnahme reduzieren und den Return-on-Investment steigern.

Strapazierfähig und berührungslos

Der Sipart PS100 ist mit einem großen, übersichtlichen Display ausgestattet, das Nutzern den Status des Gerätes auf einen Blick zeigt. Durch die Vier-Tasten-Bedienung und die Namur-NE107-Unterstützung lässt sich die Konfiguration schnell und bequem durchführen.

Der Stellungsregler ist in zwei Gehäusevarianten erhältlich: Polycarbonat und Aluminium. Durch diese robusten und strapazierfähigen Materialien soll der Neuzugang auch sehr rauen beziehungsweise aggressiven Umgebungen standhalten.

Mittels berührungsloser Technologie erfasst der Sipart PS100 die Position der Armatur. Verschleiß bleibt somit aus, was der Langlebigkeit des Gerätes und einer einfacheren, schnelleren Inbetriebnahme zugute kommen soll. Ausgestattet mit einem korrosionsbeständigen Schalldämpfer eignet sich der Sipart PS100 vor allem für die Anwendung in der Chemie- und in der Energiebranche.

Ventildaten cloudbasiert analysieren

Auch der Sipart PS2, als fester Bestandteil im Stellungsregler-Angebot von Siemens, weist neue Merkmale auf. Optionale Drucksensoren etwa sollen die Armatur-Diagnose und Prozessüberwachung verbessern. Dadurch werden der Nutzungsgrad und die Verfügbarkeit der Anlage erhöht sowie die Digitalisierung unterstützt.

Mit der Valve Monitoring App von Siemens soll der Anwender über alle Informationen verfügen, um durch cloudbasierte Analysen von Ventildaten einen Predictive-Maintenance-Ansatz zu verfolgen. Durch die Kontroll- und Analysemöglichkeiten lassen sich Servicearbeiten bei Bedarf rechtzeitig erkennen, bevor mögliche Störungen eintreten. Der Einsatz der App ermöglicht dadurch Einsparungen bei Wartung- und Betriebskosten.

Bildergalerie

  • Der Stellungsregler Sipart PS100 kann sich wie bei Kamera-Modi auf die jeweilige Armatur einstellen.

    Bild: Siemens

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