Ein Schwerpunkt auf dem Messestand waren die Co-act Greifer für kollaborative Anwendungen.

Bild: Schunk

Greifsystem-Portfolio vorgestellt Greifsysteme werden kollaborativer

05.12.2019

Schunk blickt auf die SPS zurück: Mit Dreh- und Greifsystemen sowie Plug&Play-Portfolios für die Leichtbaurobotik zeigte das Unternehmen seine Lösungen für die Automation und MRK.

Zum Abschluss der SPS betont Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter, CEO von Schunk: „Wir erleben einen grundlegenden Wandel der industriellen Produktion hin zu smarten, intelligenten Prozessen – von der ersten Planung und Auslegung über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb und der Wartung.“

„In der Konsequenz wird sich auch die Komponentenlandschaft elementar verändern. Für die Greifsysteme heißt das: Flexibilität, Intelligenz und eine radikale Vereinfachung der Auslegung, Inbetriebnahme und Programmierung rücken immer stärker in den Fokus der Anwender.“, so Schunk weiter.

Empowering Machines & Operators

Der Trend spiegelt sich nicht zuletzt in den Highlights wider, die Schunk unter dem Motto Empowering Machines & Operators in Nürnberg vorgestellt hat. So feierte die Schunk ERT als derzeit flachste Dreheinheit mit Absolutwertgeber am Markt ihre Weltpremiere. Universell einsetzbar arbeitet sie auf kompaktem Raum mit einem frei definierbaren Drehwinkel und hohen Drehmomenten.

Ausstellungsstücke im Bereich der kollaborativen Robotik waren der zertifizierte Großhubgreifer Co-act EGL-C, der zertifizierte Kleinteilegreifer Co-act EGP-C sowie der flexibel einsetzbare Schunk EGH, der einen einfachen Einstieg in die Welt der Cobots ermöglichen soll.

Digitaler Produktlebenszyklus

Mit dem Schunk EGI präsentierte das innovative Familienunternehmen zudem einen intelligenten Kleinteilegreifer mit zertifizierter Profinet-IRT-Schnittstelle, der einen individuell programmierbaren Hub von bis zu 57,5 mm pro Backe und flexibel dosierbare Greifkräfte bis 100 N ermöglicht.

Beispielhaft verdeutlichte Schunk am EGI, wie sich der komplette Produktlebenszyklus von Schunk-Komponenten digital abbilden lässt, vom Berechnungs- und Auslegungstool über den digitalen Zwilling, die Inbetriebnahme über einen Webserver bis hin zur smarten Datenauswertung und -verarbeitung im laufenden Betrieb über die Profinet-Schnittstelle.

Plug & Work-Portfolios für Leichtbauroboter

Vor allem die Leichtbaurobotik wird nach Ansicht von Schunk in den kommenden Jahren spürbar an Fahrt gewinnen. Fix und fertig abgestimmte Plug & Work-Portfolios, unter anderem für Universal Robots, sollen Anwendern der Einstieg erleichtern. Dabei umfasst das Komponentenspektrum zertifizierte Co-act Greifer ebenso wie bewährte pneumatische und elektrische Greifmodule, Sensoren, Schnellwechselsysteme und Plugins.

Ein Highlight in diesem Segment war der Großhubgreifer EGL, der in Zusammenhang mit den Roboterarmen von UR in sauberen bis rauen Umgebungen zum EInsatz kommen kann. Herstellerangaben zufolge lassen sich im Kraftschluss mit ihm unterschiedlichste Teile bis 3 kg im Wechsel prozesssicher und schonend handhaben.

Bildergalerie

  • Im Bereich der Co-act Greifer erwartet Schunk in den kommenden Jahren Zuwächse.

    Bild: Schunk

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