So gelingt es Unternehmen, ihre Lieferketten auch in Krisenzeiten auf Wachstum auszurichten.

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Leitfaden für Industrie, Handel und Logistik Fünf Wege zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten

15.10.2020

Wie lässt sich die Supply Chain als Schlüsselfaktor für Resilienz und Wachstum einsetzen? Der Leitfaden von Oracle liefert einen Überblick, wie Unternehmen Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen meistern können.

Corona-Pandemie, Lockdown, massive Veränderung der Güternachfrage: Weltweit waren Lieferketten im Jahr 2020 einem beispiellosen Stresstest ausgesetzt. Und eine Rückkehr zur völligen Normalität steht nach wie vor aus. Oracle nimmt die fortbestehende Unwägbarkeit zum Anlass, Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik einen Leitfaden zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten zu präsentieren.

Ziel ist es, Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen zu meistern. Dadurch wird eine Basis geschaffen, um die Kontinuität des eigenen Geschäftsmodells sicherzustellen.

Fünf Punkte zur Orientierung

Widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, erfordert leistungsfähige Planungs- und Managementlösungen. Sie unterstützen Anwender dabei, die Effizienz der unternehmensweiten Abläufe zu verbessern, eine größere Voraussicht in Bezug auf Angebot und Nachfrage in ihren Netzwerken zu gewinnen und ihren Kunden einen verbesserten Service zu bieten.

Zum anderen ist es ratsam, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um die operativen Prozesse im Unternehmen mit IT-basierten Supply Chain Management zu synchronisieren. Die folgenden fünf Punkte geben Orientierung.

1. Effiziente Nachschubplanung

Viele Unternehmen haben in diesem Jahr massive Nachfrageschwankungen erlebt. Als Hilfe, um diese Veränderungen zu bewältigen und das erforderliche Angebot aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich ein verlässliches Tool zur Nachschubplanung. Damit können Unternehmen branchenübergreifend den Bedarf prognostizieren und Nachschub an Gütern auf effiziente und überschaubare Weise planen und beschaffen.

Insbesondere bewähren sich automatisierte Lösungen, die sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren lassen.

2. Differenziertes Management von Auftragsrückständen

Lange Zeit galt bei der Administration offener Aufträge das wenig differenzierte Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Um es Unternehmen zu erleichtern, ausstehende Aufträge zu priorisieren und systematisch sowie ressourcenoptimiert abzuarbeiten, bieten moderne Systeme für das Supply Chain Management Funktionen wie zum Beispiel Backlog Management. Sie unterstützen gezielt bei der Priorisierung, damit die wichtigsten Aufträge zuerst ausgeführt werden können.

3. Transparentes Field Service Management

Hochwertigen Kundenservice auch in Zeiten extremer Veränderungen zu gewährleisten, kann unglaublich schwierig sein. Damit Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung adäquate Unterstützung erhalten, wurden für den Bereich Field Service spezielle Lösungen entwickelt.

Damit lässt sich der gesamte Workflow in Organisationen, die Wartungs- und Reparaturdienste anbieten, einfach und transparent verwalten. Auf dieser Basis werden Unternehmen in die Lage versetzt, die Anlagen ihrer Kunden schnell und einfach zu reparieren, die durchgeführten Arbeiten zu dokumentieren und die erbrachten Leistungen ordnungsgemäß in Rechnung zu stellen.

4. Projektbezogene Lieferkette

Um insbesondere produzierende und anlagenintensive Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Lieferkettenstrategie an den sich ändernden Geschäftskontext anzupassen, wurde das Konzept der projektgesteuerten Lieferkette entwickelt.

Eine entsprechende End-to-End-Lösung für Oracle Cloud SCM und Oracle Fusion Cloud ERP ermöglicht es Kunden, projektbezogene Material-, Fertigungs- und Wartungskosten in einer integrierten Lösung zu erfassen, in Rechnung zu stellen und zu bilanzieren.

5. Automatisiertes Channel Revenue Management

Sich ändernde Nachfrage- und Verbrauchsmuster gestalten die Erfassung von Erlösen pro Vertriebskanal schwieriger denn je. Um Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung und der effizienten Verwaltung ihrer Handelsprogramme zu unterstützen, automatisiert das Channel Revenue Management die Verarbeitung und Abrechnung in der Cloud.

Dies ermöglicht es Anwendern, ihre Geschäftsprozesse zu rationalisieren und gleichzeitig den Umsatz, den Gewinn und den Marktanteil zu steigern.

Fazit

„Es gibt leider keinen Zauberstab, der kleinere und größere Hürden für Unternehmen entlang der Lieferkette beseitigt“, erklärt Tobias Stähle, Sales Director SCM bei Oracle.

„Gerade deshalb liefern wir mit einer Reihe von Updates unserer Supply Chain Management-Lösungen Ansätze, die für die Schaffung effizienter und widerstandsfähiger Liefernetzwerke erforderlich sind. Die Entwicklungen der jüngsten Zeit haben uns darin bestärkt, dass wir unseren Kunden und Partnern weiterhin entschlossen dabei zur Seite stehen, ihre Lieferketten neu zu gestalten und ihr Geschäft wieder in Richtung Wachstum zu navigieren.“

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