igus GmbH

Fahrerlose Transportsysteme bewegen permanent Waren in der Fabrik. Igus-Komponenten wie Gleitlager, Spindelhubtische und Energieketten können sie ausfallsicherer machen.

Bild: Igus

Komponenten für wirtschaftlichen Betrieb von FTS Fahrerlose Transportsysteme wartungsärmer machen

06.09.2019

Die Tribo-Polymerlager von Igus sind bis zu 60 Prozent leichter als Metalllager und können das Gewicht fahrerloser Transportsysteme (FTS) senken. Das soll sie sowohl wirtschaftlicher als auch langlebiger machen. Doch auch Spindelhubtische und E-Ketten von Igus finden in FTS Einsatz.

Sponsored Content

Fahrerlose Transportsysteme erobern kontinuierlich die Intralogistik. Durch sie können Unternehmen die Effizienz im Materialfluss erhöhen, Mitarbeitern die Arbeit erleichtern oder auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Wichtig für den Einsatz von FTS ist, dass die Automationstechnik zuverlässig und wirtschaftlich ist. Die elektrischen Flitzer dürfen sich im Alltag keine Ausfälle erlauben, müssen rund um die Uhr funktionieren.

Mit seinen Iglidur-Tribo-Polymerlagern will Igus die Ausfallsicherheit und Energieeffizienz von FTS erhöhen. Die Lager kommen unter anderem in Kippvorrichtungen und Scherenliften von FTS zum Einsatz und sind laut Christian Strauch, Branchenmanager Material Handling bei Igus, um bis zu 60 Prozent leichter als Lager aus Metall. „Das spart Fahrzeuggewicht und erhöht die Performance“, sagt der Branchenmanager.

Zudem sollen die Lager besonders langlebig sein. Strauch erklärt: „Fasern und Füllstoffe verstärken die Lager für die Aufnahme hoher Kräfte und Kantenbelastungen. Und integrierte Festschmierstoffe sorgen für einen wartungsfreien Trockenlauf.“

Spindelhubtische für flexiblen Transport

Zum FTS-Sortiment von Igus zählen zudem elektrisch angetriebene Spindelhubtische. Angewendet werden sie unter anderem von der Firma Knapp Industry Solutions, die das Open Shuttle produziert – ein Fahrzeug, das autonom durch Werkhallen fährt und Kisten zwischen Rollenbahnen hin und her transportiert.

Die Rollenablage des Shuttles muss sich dabei flexibel an unterschiedliche Übergabehöhen anpassen. Das bewerkstelligt sie über zwei Drylin-SLW-Spindelhubtische, die mit Polymergleitfolien und Spindelmuttern ausgestattet sind.

Leitungen unter Tiefsttemperaturen getestet

Die Bauräume in FTS sind oftmals sehr begrenzt. Um Leitungen dennoch sicher darin zu führen, bietet Igus Energieketten mit besonders engen Biegeradien an, unter anderem die E-Kette E2 Micro. Sie ist leicht und verfügt über eine Innenhöhe von nur 5 mm.

Igus verfügt zudem über E-Ketten-Leitungen, die sich bei bis zu -35 °C und damit beispielsweise bei FTS in Kühllagern einsetzen lassen. Um zu demonstrieren, dass die Daten- und Energieversorgung von FTS selbst unter diesen Bedingungen zuverlässig funktioniert, betreibt Igus in Köln eine Kältekammer, in der die Leitungen unter realen Bedingungen getestet werden. Die Kammer ist Teil eines 3.800 m2 großen Testlabors, in dem laut Igus jährlich zwei Milliarden Testzyklen absolviert werden. Der Anbieter gewährleistet deshalb eine Garantie von 36 Monaten auf seine Leitungen.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel