Die elektronischen Wirkstromzähler der Serie 7E erfassen die Energieverbrauchswerte in Wohn- und Zweckbauten, industriellen Maschinen sowie diversen anderen Anwendungen exakt und eignen sich auch für Abrechnungszwecke.

Bild: Finder

Elektronische Wirkstromzähler Energiemanagement in Wohn- und Zweckbauten

13.05.2019

Am Anfang stand der Ferraris-Zähler: alt, den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gewachsen – und doch ist der schwarze klobige Kasten noch immer sehr häufig in deutschen Wohn- und Zweckbauten zu finden. Die elektromechanischen 3-Punkt-Montage-Zähler dienen zur Erfassung des Stromverbrauchs und wurden schon vor mehr als einem Jahrhundert erstmals in Betrieb genommen. Für die wirklich exakte Messung und Verbrauchsanalyse sind jedoch moderne Lösungen gefragt, so wie die elektronischen Wirkstromzähler der Serie 7E.

Seit der Erfindung des Ferraris-Zählers hat sich sowohl der private als auch der industrielle und gewerbliche Stromverbrauch kontinuierlich gesteigert und vervielfacht. Die Konsequenz: die Trendwende hin zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in allen Bereichen. So trat beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft, um den Anteil der erneuerbaren Energien im Strombereich durch Anreizprogramme deutlich anzuheben – auf mindestens 45 Prozent bis 2025. Darüber hinaus steht die Nutzung von energiesparenden Geräten und Lösungen bereits seit Jahren im Fokus der Verbraucher. Das schont die knappen Ressourcen, die Umwelt und auch den eigenen Geldbeutel. Ein weiteres Stichwort ist die Einführung eines Energiemanagements.

Zukunftsorientierte Gebäudeverwaltung

Einer zielführenden energetischen Optimierung geht die Analyse des Wohnungsbestandes mit laufendem Energiecontrolling voraus und schafft die Grundlage für eine zukunftsorientierte Gebäudeverwaltung. Das Energiemanagement kann allerdings nur dann erfolgreich eingeführt und umgesetzt werden, wenn die Energieverbrauchskennwerte für Strom, Heizung und Warmwasser zuvor über ein Jahr exakt gemessen und dokumentiert wurden, ebenso die genauen Nutzungszeiten der jeweiligen Verbrauchsdaten sowie die Kosten. Dies gelingt mit den veralteten Ferraris-Zählern nicht, weshalb der Einsatz von intelligenten Zählern bei Neubauten und Komplettsanierungen schon seit knapp zehn Jahren verpflichtend sind.

Vielfältige Einsatzbereiche

Gut geeignet sind hierfür die elektronischen Wirkstromzähler der Serie 7E von Finder, Hersteller von elektrotechnischen Lösungen aus Trebur-Astheim: Sie sind als ein- oder dreiphasige Varianten für Wechsel- und Drehstrom in verschiedenen Ausführungen erhältlich und agieren als zuverlässige und genaue Messinstrumente beispielsweise in Wohn- und Zweckbauten sowie in industriellen Maschinen aller Art, Ladestationen, Aufzügen, Waschanlagen oder Steuerungsanlagen. Gegenüber einfachen Stromzählern vereinen sie viele Vorteile. So ermöglichen sie die genaue Erfassung von ein oder zwei Tarifen bei Verfügbarkeit von Tag- und Nachtstrom sowie die komfortable und sichere Fernauslesung gemäß DIN 43864 über die integrierte S0-Schnittstelle. Die Kommunikation mit einer übergeordneten Steuerung läuft entweder über M-Bus oder über Modbus. Darüber hinaus erfüllen die 7E-Wirkstromzähler die Europäische Messgeräterichtlinie MID und lassen sich somit problemlos für unter anderen Abrechnungszwecke in Wohn- und Gewerbebauten, Campingplätzen, Schiffshäfen und Einkaufszentren einsetzen.

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