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Robuste Drucktaster Zuverlässig, attraktiv, leuchtend

30.08.2018

Drucktaster sollen größtmögliche Sicherheit bieten und lange funktionieren. Dafür müssen sie robust sein und dürfen sich nicht von Staub und Wasser beeinträchtigen lassen. Und auch die Optik muss stimmen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, hat Apem eine neue Tasterserie entwickelt.

In Industrie, Militär und Transport können nur robuste Maschinen dauerhaft effizient arbeiten. Das gilt natürlich auch für die eingesetzten Drucktaster. Sie müssen sowohl hohe Betätigungsfrequenzen als auch raue Bedingungen aushalten. Gefragt sind außerdem Bediensicherheit, gute Ergonomie und die Möglichkeit zur Individualisierung. Gleichzeitig sollen die Taster möglichst wenig Platz benötigen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben die Produktentwickler von Apem die Tasterserie IX entworfen, eine Erweiterung der Serie-I-Drucktaster. Sie kombiniert die Vorteile der Serien IP und IA mit einer Hintergrundbeleuchtung, einem kompakten Gehäuse von 12 mm Durchmesser und einem flexiblen Elastomer-Betätiger.

Erste Voraussetzung: absolut dichthalten

Staub und Wasser zählen zu den Erzfeinden von hochentwickelter Technik und damit auch von modernen Drucktastern. Allerdings tauchen starke Staub- und Wasserbelastungen beim Betrieb von Landwirtschafts- und Industriemaschinen sowie bei militärischen Einsätzen nahezu zwangsläufig auf; vor allem in klimatisch extremen Zonen wie den Tropen oder Wüstengebieten. Werden die verbauten Drucktaster durch diese Einflüsse beeinträchtigt, ist unter Umständen die Funktionalität der gesamten Maschine bedroht. Produktionseinbußen können die Folge sein.

Daher war von vorneherein klar, dass die Drucktaster der Serie IX möglichst gut gegen äußere Einflüsse geschützt sein müssen. Eine entscheidende Komponente dafür ist die flexible Elastomer-Kappe. Sie sorgt dafür, dass praktisch kein Leerraum zwischen Gehäuse und Betätiger entsteht und garantiert eine Frontplattenabdichtung bis zu IP69K gemäß DIN 40050-9. Das sorgt für einen sehr guten Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser – und das selbst bei Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung. Darüber hinaus bietet diese Abdichtung auch einen hohen Schutz vor Frost, Sand und anderen Verunreinigungen. Als Abrundung besteht die Anschlussabdichtung aus Epoxidharz.

1 Million Betätigungszyklen

Die Stoßfestigkeit der Serie IX beträgt 100 g nach IEC 512-4, Test 6c. Auch den Salznebeltest entsprechend IEC 512-6, Test 11f, haben die Drucktaster erfolgreich absolviert. Der Betriebs- und Lagertemperaturbereich erstreckt sich von -40 bis 85 °C. Die mechanische Lebensdauer der IX-Serie im Niederspannungsbetrieb umfasst eine Million Betätigungszyklen.

Der Durchmesser der neuen Drucktaster liegt bei 12 mm. Auf der Rückseite beträgt der Durchmesser 11,1 mm. Das schlanke Design bringt zwei wichtige Vorteile mit sich: Zum einen benötigen die Drucktaster weniger Platz auf dem jeweiligen Panel, zum anderen ergeben sich hierdurch ergonomische Vorteile bei einer Rastermontage unter beengten räumlichen Verhältnissen. Die Drucktaster sind geeignet für Frontplattenstärken von 1,5 bis 6 mm. Sie lassen sich per Schrauben, Stecken oder Löten montieren. Die Drucktaster können sowohl auf als auch unter dem Panel angebracht werden. Dank dieser hohen Flexibilität kann die Serie IX problemlos in die Bedientechnik nahezu jeder Maschine integriert werden.

Dampf, Nebel und Dunkelheit trotzen

Staub, Dampf, Rauch, Nebel und Dunkelheit: Es gibt zahlreiche Faktoren, die durch optische Beeinträchtigungen die sichere Steuerung von Maschinen und Fahrzeugen erschweren oder sogar unmöglich machen können. Ein klare und auf Anhieb erkennbare Kennzeichnung ist bei Tastern und Schaltern daher unverzichtbar. Die IX-Serie lässt sich daher auf unterschiedliche Weise beleuchten und mit einer ganzen Reihe an Symbolen versehen. Dadurch ist auch unter schwierigen Bedingungen und in hektischen Situationen gewährleistet, dass der jeweilige Bediener schnell und zielgenau den richtigen Taster betätigen kann. Ergänzt wird die Bediensicherheit durch ein gutes taktiles Schaltgefühl mit sehr guter Rückmeldung.

Auch gutes optisches Design muss sein

Früher war das Aussehen von technischen Einrichtungen eher zweitrangig. Hauptsache sie funktionierten möglichst lange und zuverlässig. Mittlerweile sind Maschinen und Fahrzeuge weit mehr als nur Nutzgegenstände. Sie sind wichtige Imageträger, die schon allein durch ihre Optik die Werte und den Anspruch des jeweiligen Unternehmens nach außen transportieren. Maschinen- und Fahrzeughersteller legen daher großen Wert auf ein hochwertiges, individualisierbares Produktdesign, das im Idealfall gleichzeitig auch noch die Ergonomie optimiert. Dieses Designbewusstsein erstreckt sich auf alle sichtbaren Komponenten und damit natürlich auch auf Bedienelemente wie Schalter und Taster.

Um den in diesem Bereich permanent steigenden Kundenansprüchen gerecht zu werden, bietet die Serie IX eine breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gehören neun Betätigerfarben, Leuchtmarkierungen mit fünf unterschiedlichen LED-Farben und zahlreiche Beschriftungssymbole. Auf Wunsch kann entweder nur das entsprechende Symbol oder der komplette Betätiger beleuchtet werden.

Die Serie IX entstammt der Produktreihe I von Apem. Sie umfasst sowohl Drucktaster als auch -schalter zur Frontplattenmontage. Diese sind in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Eigenschaften und Optionen erhältlich. Direkte Vorgänger der Serie IX sind insbesondere zwei Modelle: Die Miniatur-Drucktaster der Reihe IA mit sehr niedriger Gehäusehöhe und die Serie IP, die es als beleuchteter oder unbeleuchteter Drucktaster und als Miniatur-Druckschalter gibt.

Bildergalerie

  • Staub, Feuchtigkeit, Sand, Erschütterungen: Militärische Einsätze stellen sehr harte Anforderungen an das technische Equipment. Deshalb müssen auch die eingesetzten Drucktaster mit diesen Bedingungen zurechtkommen.

  • Nur 12 mm im Durchmesser, aber eine breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten: Die Taster der Serie IX bieten eine ganze Reihe unterschiedlicher Betätigerfarben, Leuchtmarkierungen und Beschriftungssymbole. Zusätzlich sorgt die flexible Elastomer-Kappe für eine Frontplattenabdichtung bis zu IP69K.

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